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Grüne fordern City-Manager für Duderstadt

Innenstadt vermarkten Grüne fordern City-Manager für Duderstadt

Geht es nach den Grünen im Rat der Stadt Duderstadt, sollen Fragen des Innenstadt-Managements zukünftig in der Hand einer hauptamtlichen Kraft liegen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion formuliert.

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Geht es nach den Grünen im Rat der Stadt Duderstadt, sollen Fragen des Innenstadt-Managements zukünftig in der Hand einer hauptamtlichen Kraft liegen.

Quelle: Meder

Duderstadt. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen setzt sich dafür ein, eine Stelle für Innenstadt-Management zu schaffen.

Ein Hauptamtlicher, der möglichst bereits zum Januar des kommenden Jahres die Arbeit aufnehmen soll, müsste dafür bei der Stadtverwaltung angestellt werden. „Die Stelle sollte gemeinsam finanziert werden durch die Stadt Duderstadt, die Sparkasse, den Verein Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt und weitere interessierte Partner“, beschreibt Fraktionsvorsitzender Hans Georg Schwedhelm das vorgeschlagene Finanzierungsmodell.

Die Stelle solle auf Dauer eingerichtet werden, „um eine kontinuierliche Arbeit zu erreichen.“ Der City-Manager sollte dabei durch einen Beirat unterstützt werden, der sich aus Mitgliedern der finanzierenden Unternehmen und Institutionen zusammensetzen soll, so der Vorschlag der Grünen.

Zur Begründung zieht Schwedhelm einen Vergleich mit einem Einkaufszentrum heran: Auch hier bedürfe es eines Managements, um Aktivitäten zu initiieren und zu koordinieren, Leerstände zu vermitteln, Geschäftsinhaber und Angestellte bei der Weiterentwicklung zu beraten und einen gemeinsamen Werbeauftritt zu schaffen.

In Duderstadt würden diese Aufgaben derzeit wahrgenommen, allerdings verteilt auf verschiedene Köpfe in verschiedenen Institutionen. „Die meisten arbeiten ehrenamtlich“, erklärt Schwedhelm. Eine koordinierende Stelle könne dabei unterstützen, Aufgaben nicht mehrfach zu vergeben und durch die Bündelung der Kräfte ein noch höheres Maß an Professionalität zu ermöglichen.

Dies komme Bewohnern der Stadt, Kunden und Touristen gleichermaßen zugute, glaubt Schwedhelm. Er bittet darum, über das Thema in den kommenden Sitzungen des Rates der Stadt und des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Tourismus zu beraten.

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