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Grüne mit Stellungnahme zu Umgehung Duderstadt

„Versunkene Planungskosten“ Grüne mit Stellungnahme zu Umgehung Duderstadt

Die Grünen im Rat der Stadt haben einen eigenen Vorschlag als Stellungnahme der Stadt zum umstrittenen Südteil der Duderstädter Umgehung eingebracht. Danach soll sich die Stadt wie bereits die Grünen grundsätzlich gegen einen Weiterbau der Umgehung vom Gewerbegebiet Euzenberg nach Teistungen in Thüringen aussprechen.

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Die Grünen im Rat der Stadt Duderstadt haben einen eigenen Vorschlag als Stellungnahme der Stadt zum umstrittenen Südteil der Duderstädter Umgehung eingebracht

Duderstadt. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Mittwoch steht eine Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren für den südlichen Teil der Ortsumgehung zur Debatte.

Im Verwaltungsvorschlag werden die Pläne grundsätzlich begrüßt und auf die enge Abstimmung mit der Straßenbauverwaltung des Landes verwiesen. Die Grünen wollen hingegen keinen Neubau, sondern neben Fahrverboten für Lkw kleinere Ausbaumaßnahmen und Lärmschutz an der bestehenden Bundesstraße 247.

„Die Stadt Duderstadt erkennt an, dass sich in den zurückliegenden 25 Jahren die demografischen, ökonomischen und verkehrlichen Rahmenbedingungen derart stark gewandelt haben, dass der Neubau der B 247 mit einem Tunnel durch den Pferdeberg keine geeignete und daher nicht zukunftstaugliche  Lösung ist“, heißt es im Antrag der grünen Fraktion.

Die hohen Kosten stünden im krassen Missverhältnis zu dem erzielbaren Nutzen. Der gute Ruf der Stadt, der durch die Landesausstellung „Natur im Städtebau“ und die Ansiedlung der Heinz-Sielmann-Stiftung erarbeitet worden sei, würde durch den Bau und den schweren Eingriffen in den Naturhaushalt „ruiniert“.

Die Stadt solle deshalb eine „umgehende Einstellung“ des Verfahrens fordern. Das Land Niedersachsen soll nach dem Willen der Grünen eine Fortschreibung im Bundesverkehrswegeplan für den südlichen und den nördlichen Abschnitt Obernfeld-Mingerode nicht mehr weiter verfolgen.

Die von der Stadt vorfinanzierten rund 500 000 Euro sollten als „versunkene Planungskosten“ betrachtet werden. Eine endgültiger Beschluss über eine Stellungnahme ist am 28. Mai im Rat der Stadt vorgesehen.   

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©Richter