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Wahlkampfzoff in Nesselröden

Kritik an CDU-Programm Wahlkampfzoff in Nesselröden

Sauer aufgestoßen ist den Fraktionen der Grünen und der SPD im Nesselröder Ortsrat der Wahlkampf-Flyer der örtlichen CDU. Sie werfen der CDU vor, die Ortsratsarbeit zu vereinnahmen. Ortsbürgermeister Bernd Frölich (CDU) weist die Vorwürfe zurück.

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Quelle: GT

Nesselröden. „Die meisten der von der Nesselröder CDU vorgestellten Projekte gehen nicht auf die Initiative einer Partei, sondern auf gemeinsame Beschlüsse mit den Grünen und der SPD zurück“, sagt Hans-Joachim Bruns-Kaisinger (Grüne): „Die Kulturtage, der sogenannte Aktivtag und die Vernetzung Geflüchteter im Ort wurden wesentlich von den Grünen mitgetragen.“ Es wäre aber billig, jetzt eigene Initiativen dagegen zu setzen, da Grüne und SPD die Ortsratsarbeit nicht als parteiipolitische Profilierungsbühne sehen würden.

Der von der CDU in ihrem Programm aufgeführte Umbau des Sporthauses und die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges seien allein Verdienst der ausführenden Vereine gewesen. Die CDU schmücke sich mit fremden Federn. Das trage nicht zur Verbesserung der bisher guten Zusammenarbeit im künftigen Ortsrat bei. „Gerade der Erhalt des Lebensmittgeschäftes wurde vehement von der SPD befürwortet und mit einer Unterschriftenaktion unterstützt“, ergänzt Heike Mantel (SPD).

„Wir haben vor fünf Jahren Ziele genannt und nichts anderes getan, als auf das Erreichte zurückzuschauen“, kommentiert Frölich die Kritik. Es habe stets flankierende Gespräche mit allen im Ortsrat vertretenen Parteien gegeben und fast immer einstimmige Beschlüsse, sagt auch Frölich: „Wir haben uns gemeinsam bemüht, aber einer muss sich den Hut aufsetzen.“ Die Arbeit sei im Wesentlichen von der CDU-Mehrheit geleistet worden, von SPD und Grünen habe es kaum Anträge gegeben, das neue Feuerwehrfahrzeug sei über Beschaffungsplan und Stadtrat zum Tragen gekommen. Allen Parteien, so Frölich, bleibe es unbenommen, ihre Unterstützung für Projekte hervorzuheben.

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