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Grünes Licht für Krebecker Krippe

Anbau beschlossen Grünes Licht für Krebecker Krippe

Die Mitglieder des Gemeinderates haben die Weichen für den Anbau einer Krippengruppe an den Kindergarten in Krebeck gestellt. Bei zwei Enthaltungen wurde die Verwaltung beauftragt, die Betriebserlaubnis, in Abhängigkeit von den Fördergeldern den Erweiterungsbau sowie das Personal-Einstellungsverfahren auf den Weg zu bringen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Krebeck. „Der Bedarf in Krebeck ist gegeben, die nächsten Krippen in Gieboldehausen und Ebergötzen sind ab dem Sommer belegt“, sagte Heike Bleckwedel-Röhrs, Kita-Betreuerin des Landkreises Göttingen. Schon jetzt gibt es im Krebecker Kindergarten Kinder im Alter unter drei Jahren. Bis Dezember werden sieben weitere hinzukommen, berichtete Kindergarten-Leiterin Heike Mahler. Der Anbau mit Zugang über den im Kindergarten mit integrativer Gruppe vorhandenen Bewegungs- und Therapieraum ist für bis zu 15 Krippenkinder ausgelegt. Ab elf Kindern ist eine dritte Erzieherin erforderlich, deren Stelle das Land komplett finanzieren würde.

 
Die Kosten für den Krippen-Anbau mit abgetrenntem Schlafraum schätzt das Bilshäuser Architekturbüro Bringmann auf 140 000 Euro ohne Inneneinrichtung. Planskizzen für den abgetrennten Anbau mit Walmdach gibt es bereits. Ob sie so umgesetzt werden, ist noch offen. Bürgermeister Frank Dittrich (CDU) geht davon aus, dass das Bauprojekt für die Gemeinde nahezu kostenneutral umgesetzt werden kann. Der Landkreis gewährt bei einem Neubau pro Krippenplatz einen Baukostenzuschuss von bis zu 2000 Euro, das Land 7700 Euro. Nach der zurzeit laufenden Richtlinien-Änderung wären sogar 12 000 Euro vom Land möglich, sagt Dittrich. Ein entscheidender Faktor für die Gemeinde seien die Personalkosten, die zurzeit bei jährlich rund 156 000 Euro liegen. Auch hier sei aber wegen Zuschüssen lediglich eine Mehrbelastung von jährlich rund 10000 Euro zu erwarten.

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©Richter