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Grundschule Obernfeld nimmt am Seilspring-Projekt „Skipping Hearts“ teil

Gesunder Körper, gesunder Geist Grundschule Obernfeld nimmt am Seilspring-Projekt „Skipping Hearts“ teil

„Nur ein gesunder Körper kann auch etwas leisten“, sagt Daniela Murra, Leiterin der Obernfelder Grundschule. Ein gesunder Körper brauche neben guter Ernährung vor allem eines: Bewegung. Aus diesem Grund freue sie sich darüber, dass ihre Schule am Präventionsprojekt „Skipping hearts“ der deutschen Herzstiftung teilnimmt.

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Seilspringen in der Gruppe: Jennifer Wiemann erklärt verschiedene Sprungvariationen.

Quelle: Schauenburg

Obernfeld. Auf dem Programm: Ein von der Stiftung initiierter kostenfreier, zweistündiger Basiskurs in der sportlichen Form des Seilspringens – dem „Rope Skipping“. „In dem Workshop üben wir zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden können“, sagt Jennifer Wiemann, Kursleiterin von der deutschen Herzstiftung. Ihr Ziel: Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten sowie Ausdauer und Koordination.

Wiemann, die den Workshop bereits in Gieboldehausen, Duderstadt, Northeim und vielen weiteren Ortschaften gegeben hat, sammelte am vergangenen Montag erste Erfahrungen mit den Kindern der Grundschule Obernfeld.

Mehr als dreißig mit Springseilen ausgestattete Kinder stehen mit hochroten Köpfen in der Turnhalle der Schule und schnaufen. „Sie sind motiviert und haben Spaß daran“, erklärt Murra den Enthusiasmus ihrer Schüler. In der einen Ecke der Halle versuchen sich einzelne Kinder an den verschiedenen Sprungvarianten, während kleine Grüppchen die schwere Aufgabe angehen, gemeinsam über die schnell-schwingenden Seile zu hüpfen.

„Man konnte schnell Fortschritte bei den Kindern feststellen“

„Man konnte schnell Fortschritte bei den Kindern feststellen“, sagt Wiemann begeistert. Auch die Schüler, die noch keine Erfahrung gehabt hätten, seien schnell besser geworden. „Das motiviert natürlich“, kommentiert Murra.

„Wollen Sie auch mal, Herr Weseloh?“, fragt Murra plötzlich. Als Mitarbeiter des Eichsfelder Tageblattes gehört es zu den täglichen Aufgaben, alles Erdenkliche für eine gute Geschichte zu leisten – aber Seilspringen? Wenn zwei Viertklässlerinnen zu einem Springwettstreit auffordern, dann schon.

Also stelle ich mich in meine Winterjacke gehüllt in die wohltemperierte Turnhalle und schwinge das Seil. Erfahrungen mit dem Springseil habe ich bereits in der Vergangenheit sammeln können. Was soll schon schiefgehen?

Die beiden Taktgeber, Vivenne und Elaine, legen mit einer ordentlichen Schlagzahl vor. Ich begnüge mich damit, das Seil vorsichtig über meinen Kopf schwingen zu lassen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren.

„Mehr Bewegung in der Pause“

Nachdem ich etwas Sicherheit im Schwung habe, setze ich zum großen Finale an: Ich kreuze, wie ich es einst gelernt hatte, das Seil vor meiner Brust und springe wie eine Gazelle durch die entstandene Lücke.

Für einen kurzen Augenblick empfinde ich Stolz, der unmittelbar von einem Stechen in der Brust und heftiger Kurzatmigkeit abgelöst wird. Währenddessen lachen mich die Mädchen an und springen im selben Tempo weiter.

Murra hatte recht behalten: „Bewegung ist wichtig“. Und mit so viel Spaß wie die Kinder ihn haben, käme die Gesundheit von ganz alleine. Damit sie auch in Zukunft weiterspringen können, hat der Förderverein der Grundschule ein paar Springseile spendiert. So kann Murra ein weiteres Vorhaben in die Tat umsetzen: „Mehr Bewegung in der Pause.“

Von Kay Weseloh

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