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Güntzler fordert eingehende Prüfung

Für Erhalt der St.-Martini-Geburtshilfe Güntzler fordert eingehende Prüfung

Die Schließung der Geburtshilfestation im Krankenhaus St. Martini nochmal eingehend zu prüfen, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler in einem Brief an Generaloberin Schwester Teresa Slaby, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Betreibergesellschaft des Vizenz-Verbundes Hildesheim, gefordert.

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Der CDU-Abgeordnete Fritz Güntzler.

Quelle: Archiv

Duderstadt. „Die Menschen im Eichsfeld identifizieren sich sehr mit ihrer Heimat“, schreibt Güntzler, der sich bei der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul mit Nachdruck für den Erhalt der Abteilung des Duderstädter Krankenhauses einsetzen will. Und bei der Identität spiele natürlich auch der Geburtsort eine wichtige Rolle.

Unterstützung erhält Güntzler vom Landtagsabgeordneten Lothar Koch (CDU): „Wir sind uns einig, dass der Vinzenz-Verbund Hildesheim mit dem Betrieb des St.-Martini-Krankenhauses in Duderstadt einen elementaren Beitrag zur Daseinsvorsorge im Landkreis Göttingen leistet.“ Umso wichtiger sei es nach Ansicht der beiden Abgeordneten, ein umfassendes medizinisches Angebot vorzuhalten. Die zum 30. Juni 2017 geplante Schließung der Geburtsstation würde einen tiefen Einschnitt in die medizinische Grundversorgung bedeuten.

Wie Güntzler ausführt, müssten die Schwangeren im Fall einer Schließung der Abteilung auf weiter entfernt liegende Kliniken ausweichen. Die längere Anfahrt könne neben der zeitlichen Belastung im Ernstfall zu lebensbedrohlichen Situationen führen, besonders im Winter und generell bei schlechten Wetterverhältnissen. Auch diene eine flächendeckende Versorgung der Hebammenhilfe nach Angaben Güntzlers der Vorsorge um Leib und Leben der Neugeborenen sowie der werdenden Mütter und gewährleiste darüber hinaus die Wahlfreiheit des Geburtsortes. Eine flächendeckende Versorgung werdender Eltern mit Geburtshilfe sei somit elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge.

Die Krankenhausleitung hatte im Dezember mitgeteilt, dass die Geburtshilfeabteilung defizitär arbeite und zur Mitte 2017 geschlossen werde. 2016 kamen 333 Kinder in St. Martini zur Welt. Damit sich die Abteilung finanziell trage, würden 550 bis 600 Geburten pro Jahr benötigt. „Pro Jahr fehlen uns rund eine halbe Million Euro“, erklärte Geschäftsführer Markus Kohl­stedde.

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