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Güntzler für Weiterbau von Umgehungen Waake und Duderstadt

Freigabe angekündigt Güntzler für Weiterbau von Umgehungen Waake und Duderstadt

Nach Angaben des Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) wird die Ortsumgehung Waake am 14. August offiziell für den Verkehr freigegeben. Das habe er aus dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) erfahren, teilte Güntzler mit. „Es war die richtige Entscheidung, die Umgehung zu bauen.“ Viele Pendler und vor allem die Anwohner in Waake würden schon bald die Entlastung spüren, so Güntzler.

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Ortsumgehung Waake (März 2015)

Quelle: Meder/Archiv

Waake/Duderstadt. Der Abgeordnete bekräftigte seine Forderung, die Ortsumgehung Duderstadt weiterzubauen. Vor allem die Ortskerne in Gerblingerode, Mingerode und Obernfeld seien vom Durchgangsverkehr sehr belastet. Er habe sich mehrfach selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht und mit Anwohnern gesprochen, die unter dem Lärm sehr zu leiden hätten. Die Argumente der Grünen gegen den Bau der Umgehung sind für Güntzler vorgeschoben. „Wer notwendige Investitionen in unsere Infrastruktur verhindern will und dazu Prognosen mit sinkenden Einwohnerzahlen heranzieht, der hat keine Ahnung, wie der demografische Wandel gestaltet werden kann.“ Es müsse gerade in ländlichen Regionen wie dem Eichsfeld gelingen, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden könnten. „Dazu gehört neben schnellem Internet eben auch eine gute Anbindung an das Straßennetz“, so Güntzler.

 
Ebenso setzt der CDU-Politiker auch weiter auf den Lückenschluss der B 243 von Bad Sachsa nach Nordhausen: „Auch hier gilt, dass wir eine gute Anbindung von Herzberg, Bad Lauterberg und Bad Sachsa an die A 38 schaffen wollen.“ Die Ortsumgehung Mackenrode in Thüringen und der Ausbau der B 243 von Bad Sachsa bis zur Landesgrenze hätten schon Baurecht. Für zwei weitere Ortsumgehungen in Thüringen, Günterode und Holbach, muss noch ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Die Finanzierung der beiden Maßnahmen hänge auch vom Bundeshaushalt 2016 und dem Finanzplan bis 2019 ab, erklärte Güntzler. Er rechne zeitnah mit einer Entscheidung über die Verteilung der zehn Milliarden Euro, die der Bund für die kommenden drei Jahre zusätzlich für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung gestellt habe.

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