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Gutachten soll im ersten Quartal vorliegen

Einkaufsverhalten in Duderstadt Gutachten soll im ersten Quartal vorliegen

Das bei der Cima Beratungs- und Management GmbH in Auftrag gegebene Einzelhandelsgutachten für die Gesamtstadt Duderstadt soll voraussichtlich im ersten Quartal 2017 fertiggestellt sein. Dies geht aus einem Brief des Bürgermeisters an die Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ (BI) hervor.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Die BI hatte die Ergebnisse einer Passanten- und Online-Umfrage im Sommer zum Anlass genommen, erneut auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, die Innenstadt vom unberechtigten Autoverkehr freizuhalten. „Wir sehen uns auch durch diese Befragung in unserem Engagement bestätigt“, sagte Sprecher Wilfried Dierkes und nannte in einem Schreiben Einzelergebnisse, die dies belegten: „So kaufen mehr als die Hälfte der Befragten ihre Bekleidung in Duderstadt. Nur 27 Prozent fahren dazu nach Göttingen, und mit 1,7 Prozent der Befragten lässt die Stadt Hannover noch Bad Lauterberg mit 1,5 Prozent hinter sich.“

Wunsch nach autofreier Fußgängerzone

Auch seien die Parkmöglichkeiten mit der Note 2,4 bewertet worden, also einem abgeschwächten „Gut“. „Gerade einmal 1,5 Prozent der Befragten haben von schlechter Erreichbarkeit und fehlenden Parkmöglichkeiten gesprochen, fast 30 Prozent jedoch von kurzen Wegen“, so Dierkes weiter. 21 Prozent der Teilnehmer der Befragung bestätigten den Wunsch der BI nach einer autofreien Fußgängerzone und mehr Kontrollen.

Im Namen der BI wandte sich Dierkes an Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), um mögliche Konsequenzen und bereits umgesetzte Maßnahmen nach den Ergebnissen der Befragung in Erfahrung zu bringen. Die Mitglieder des Duderstädter Ortsrates und des Rates der Stadt Duderstadt bat er zudem, die Ergebnisse „in Ihre Überlegungen und Ihre kommende politische Arbeit einzubeziehen“.

Zukunft des Einzelhandels

Nolte bestätigte in seiner Antwort Dierkes darin, die Umfrage habe „interessante Meinungsbilder erfasst“, mahnt aber zugleich zur Geduld. Zum einen stehe die Endfassung des Gutachtens derzeit noch aus, zum anderen sei das daraus entstehende Einzelhandelskonzept als Leitfaden zu verstehen.

Es handele sich nicht um ein „allumfassendes Entwicklungskonzept“, sondern um eines, das sich insbesondere mit der Zukunft des Einzelhandelsstandorts beschäftigen soll. „Inwieweit es in diesem Zusammenhang zu Aussagen zu den Rahmenbedingungen des Einzelhandels kommen wird, bleibt an dieser Stelle abzuwarten.“

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©Richter