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25-jähriges Bestehen mit Festversammlung

HVE Eichsfeld Touristik 25-jähriges Bestehen mit Festversammlung

Die HVE Eichsfeld Touristik hat am Donnerstagabend im Bürgerhaus „Franz Hunstock“ in Dingelstädt ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. In der vorangehenden Versammlung stimmten die Mitglieder einstimmig gegen einen Reformantrag von Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU).

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Alfons Wüstefeld (rechts) steckt Lothar Koch den Anstecker zur Eichsfeldplakette an.

Quelle: Franke

Dingelstädt. Goebel hatte in seinem Antrag außer der Forderung nach einer Reform unter anderem eine bessere Vermarktung zur Verbesserung der Außenwirkung des Eichsfeldes gefordert. Die Forderungen fanden bei Abwesenheit des Antragstellers keinen Zuspruch.

Eichsfeld als Reisegebiet

Die Aussagen seien nicht zutreffend und auch nicht sachgerecht, erklärte der HVE-Vorsitzende Gerold Wucherpfennig. In seiner Festansprache hob er die bisherigen Erfolge des HVE hervor. Zunächst sei die Schaffung des ersten länderübergreifenden Dachverbandes zu nennen. Die Liste der war lang und reichte unter anderem von der Nennung der Herausgabe von Broschüren, Flyern und Büchern über die Mitwirkung beim Start von Märkten wie dem Eichsfelder Bauernmarkt in Kallmerode und dem Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt bis zur Initiierung einer landesübergreifenden Erfassung der Übernachtungszahlen und der Anerkennung des Eichsfeldes als Reisegebiet in Thüringen.

Für die Zukunft habe sich der HVE auch einiges vorgenommen, so Wucherpfennig weiter. „Wir wollen im Jahr 2017, spätestens 2018 den Leine-Rhume-Hahle-Radweg an den Start bringen“, so der Vorsitzende. „Die Leader-Anträge hierfür laufen bereits.“ Des Weiteren sprach er von der Eichsfelder Genussstraße und der Weiterentwicklung des Online-Auftrittes. „Darüber hinaus wollen wir einen Anstieg der Übernachtungszahlen von derzeit 450 000 auf mehr als 500 000 bis zum Jahr 2025“, erklärte Wucherpfennig, der auch die Verhinderung einer 380-kV-Stromtrasse durch das Eichsfeld als weiteres Ziel nannte.

Auszeichnungen am Schluss

Erich Anhalt von den Eichsfelder in der Fremde ermahnte die Eichsfelder, auch in Zukunft zusammen zu stehen. Die könnten jetzt anstehen, wenn der Freistaat Thüringen seine Landkreisreform durchsetze, die Landrat Werner Henning eher als finanzielles Sanierungskonzept des Freistaates beschrieb. Unterstützung erhielt Henning vom stellvertretenden Göttinger Landrat Lothar Koch, der an die Gebietsreform in Niedersachsen erinnerte. Koch und Henning wurden zum Abschluss der Veranstaltung wegen ihrer Verdienste für die Region mit der Eichsfeldplakette ausgezeichnet.

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©Richter