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Härten des alltäglichen Lebens

Grenze im Eichsfeld Härten des alltäglichen Lebens

„20 Jahre danach“ heißt die regionsübergreifende Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989. Ein Höhepunkt der Reihe ist am morgigen Donnerstag ein Vortrag von Ben Thustek im Grenzlandmuseum Eichsfeld.

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Zerschnittene Region: innerdeutsche Grenze im Eichsfeld.

Quelle: CM

Die verschiedenen Phasen von Auf- und Ausbau sowie Fall von Mauer und Grenzanlagen zeigt Thustek auf. „Am Beispiel des Eichsfeldes werden Härten des alltäglichen Lebens in einer durch die innerdeutsche Grenze zerschnittenen Region besonders dargestellt“, kündigt der pädagogischer Leiter der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum an. Auch Zwangsaussiedlung und das Leben im Sperrgebiet seien Thema, fügt er hinzu.

In seinem Vortrag „Errichtung, Perfektionierung und Fall der innerdeutschen Grenze“ will Thustek auch biografische Sichtweisen in die historischen Entwicklungslinien einbetten. Nach seinem Referat ist eine Diskussion vorgesehen. Beginn in der Bildungsstätte des Grenzlandmuseums, Duderstädter Straße 7, Teistungen, ist um 19.30 Uhr.

Der Vortrag ist eine von zahlreichen Veranstaltungen, die im 20. Jahr nach der Grenzöffnung zur Erinnerung an dieses Ereignis stattfinden. Eine Übersicht über die verschiedenen Angebote in den Regionen Eichsfeld, Hainich und Werratal gibt der Veranstaltungskalender „20 Jahre danach“.

Der Kalender ist unter anderem erhältlich beim HVE Eichsfeld, Rossmarkt 3, Worbis oder im Internet unter: www.20jahredanach.de.

Ulrich Lottmann

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