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Hakenkreuze auf Gehweg und Hauswänden in Westerode

Schmierereien Hakenkreuze auf Gehweg und Hauswänden in Westerode

Bereits drei Mal haben Unbekannte Fußwege und Hauswände in Westerode mit Hakenkreuzen besprüht. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Indes gebe es keine polizeilichen Besonderheiten im Zusammenhang mit den im Rosenthaler Hof untergebrachten Flüchtlingen.

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Ort des Geschehens: Westerode.

Quelle: Mischke

Westerode. Derzeit leben 380 Hotelgäste im Rosenthaler Hof, der als Außenstelle der Erstaufnahmestelle in Friedland fungiert. Hinzu kommen rund 150 Menschen, die in der Notunterkunft in der Turnhalle untergebracht sind. Dennoch habe es keinen eklatanten Anstieg der Straftaten gegeben, die im Zusammenhang mit den Flüchtlingen zu sehen sind, berichtete Duderstadts Polizeichef Otto Moneke. Die Zahl der Ladendiebstähle bewege sich beispielsweise im einstelligen Bereich.

Ein Problem gebe es hinsichtlich der Verkehrssicherheit, da in der Nähe des Rosenthaler Hofes Tempo 70 erlaubt ist und es damit zu Gefahren kommen könnte, beispielsweise im Bereich der Bushaltestelle. Moneke appellierte an die Autofahrer, vorsichtig zu fahren. Außerdem kündigte er an, die Hotelgäste über die Freigabe der Ortsumgehung Westerode zu informieren, damit es dort – die Strecke wurde bisher als Fußweg genutzt – nicht zu Problemen komme.

Was die Polizei allerdings derzeit beschäftigt, sind die drei bekannten Fälle von Hakenkreuz-Schmierereien. Der erste soll sich zwischen Sonntag, 4. Oktober, und Donnerstag, 8. Oktober, ereignet haben. Unbekannte brachten mit gelber Farbe ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz an der Mehrzweckhalle an und beschädigten ein Regenfallrohr. Zwischen 19 und 19.45 Uhr wurde am Mittwoch, 7. Oktober, der Gehweg der Westeröder Straße im Bereich der St.-Johannis-Kirche besprüht. Ein drittes Hakenkreuz wurde zwischen diesem Abend und dem Folgetag an einer Hauswand in derselben Straße hinterlassen. Die Schäden seien schnellstmöglich beseitigt worden, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, sagte Moneke.

Bisher war die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht an die Öffentlichkeit gegangen, berichtet Moneke. Nun würden Zeugen gesucht, die Hinweise auf den oder die Täter geben könnten.

Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 05527/98010 entgegen.

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