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„Handball ohne Kleber ist kein Handball“

Spiel ohne Haftmittel stößt bei Spielern auf wenig Gegenliebe „Handball ohne Kleber ist kein Handball“

Als Handballer kleine Hände zu haben, ist nicht gerade günstig. Wenn diese Hände dann aber auch noch mit einem Ball ohne Kleber spielen sollen, dann wird es unschön. Diese leidvolle Erfahrung machte am vergangenen Wochenende Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt bei der HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf.

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„Handball ohne Kleber ist kein Handball“, bezieht der Duderstädter Marcel Effenberger ganz klar Position.

Quelle: r

Duderstadt. Das einzige Positive war am Ende das Ergebnis, nämlich der 24:20-Sieg.

„Handball ohne Kleber ist kein Handball“, bezieht der Duderstädter Marcel Effenberger ganz klar Position. Er hat beispielsweise relativ kleine Hände, ist daduch noch zusätzlich gehandicapt. „Das Ballgefühl ist gar nicht richtig vorhanden, und auch die Chance, einen Trickwurf zu machen, ist eher klein“, meint der Jahner. Er und seine Teamkameraden hatten sich zwar in der Woche vor der Partie im Training vorbereitet, aber das Unwohlsein im Hinterkopf bleibt einfach. „Man kann gar nicht so passgenau spielen“, spricht er ein weiteres Manko an.

Tobias Fritsch hat zwar Verständnis für die Verbote von Kleber, aber schön findet er es auf keinen Fall. „Wenn man zu so einem Gegner fahren muss, dann ist das schon im Hinterkopf drin. Es ist schon nervig“, sagt der Rückraumspieler, der sich freut, dass am Sonnabend in Diekholzen gegen Söhre Ball und Hände gleichermaßen klebrig sein dürfen. „Wir sind auf jeden Fall motiviert und wollen gegen Söhre gewinnen und uns den dritten Platz holen“, so der Biologie-Student, der in der kommenden Saison sehr gern beim TV Jahn weiterspielen möchte. Allerdings gibt es noch ein Fragezeichen, denn ausschlaggebend ist, wo Fritsch seine Masterarbeit machen kann. Am liebsten natürlich in Göttingen, denn die Möglichkeit, in der kommenden Saison Oberliga spielen zu können, reizt ihn schon sehr.

An eigene Spiele ohne Kleber kann sich Björn Breckerbohm, Co-Trainer des TV Jahn, nicht erinnern. Ohne den richtigen Grip seien vor allem technisch starke Spieler in ihren Möglichkeiten limitiert. „Ohne Kleber sind verschiedene Wurfvarianten wie Dreher nicht möglich“, erklärt Breckerbohm. Die magere Darbietung gegen Fuhlen-Hessisch Oldendorf erkläre das aber nicht: „Der Gegner musste schließlich auch damit zurechtkommen.“vw

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