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Handgranaten im Seeburger See gesprengt

Keine Einschränkungen für das Naturschwimmbad Handgranaten im Seeburger See gesprengt

Der Seeburger See kommt nicht zur Ruhe: Die Tauchergruppe, die den See nach Munitionsrückständen aus dem Krieg absucht, hat am Mittwoch im Bereich des Bootsverleihs in Seeburg zwei Handgranaten geborgen.

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Quelle: Richter

Seeburg. Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen brachten die Blindgänger, die anders als die zuvor entdeckten Mörsergranaten nicht transportfähig waren, um 11.30 Uhr mitten auf dem See in drei Metern Tiefe unter Wasser kontrolliert zur Sprengung. Die beiden klassischen Handgranaten mit Ring zum Abziehen - eine amerikanische und eine deutsche - waren tief im Schlick verborgen. 

Ebenfalls im Bereich des Bootssteges hat das Tauchteam der Schollenberger Kampfmittelbergung GmbH darüber hinaus Bordwaffenmunition eines deutschen Jagdfliegers gefunden. Die Patronen mit zwei Zentimetern Länge konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst wie bereits zuvor die Mörsergranaten zur Entsorgung mitnehmen. Der Bootsverleih, der eigentlich am Dienstag öffnen sollte, muss Zwangspause machen, bis der Bereich um das alte Bootshaus komplett abgesucht ist. Das wird kurzzeitig der Fall sein.

Keine Einschränkungen gibt es nach dem erneuten Munitionsfund für das Naturschwimmbad Seeburger See und den Segler-Steg in Bernshausen. Diese Bereiche, die bereits abgesucht sind und wieder freigegeben wurden, können weiter genutzt werden. Auch der Segelregatta am Wochenende, der Graf-Isang-Cup als Jugend-Landesmeisterschaft, stehe nichts im Weg, sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD).

Die Samtgemeinde als Gefahrenabwehrbehörde hatte nach dem Fund der ersten Mörsergranaten die Schollenberger Fachfirma eingeschaltet, um den See absuchen zu lassen. Von den mehr als 160 Stellen, an denen Metallsonden angeschlagen hatten, müssen jetzt noch mehr als 50 kontrollliert werden, sagt Einsatzleiter Jens Conrad.

©Richter

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