Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Hans-Georg Näder sieht Chance in Flüchtlingen

Einen Schritt weiter als Goslar Hans-Georg Näder sieht Chance in Flüchtlingen

„Heimat lässt sich nicht ersetzen“, sagt Duderstadts Ehrenbürger Hans Georg Näder. „Aber wir können den Menschen ein Zuhause bieten, die ihre Heimat verloren haben.“ In der aktuellen Diskussion um den Umgang mit Flüchtlingen, Asylberwerbern und Zuwanderern sieht er ein „Chance, die genutzt werden müsse, um bestimmte Probleme in den Griff zu kriegen.“

Voriger Artikel
Hubertus Werner (CDU) unterstützt Bus-System bis in die Innenstadt
Nächster Artikel
Leinefelder bei Kurzfilmwettbewerb 99 Fire Films Award nominiert
Quelle: Archivfoto

Duderstadt. Damit spielt Näder auf die Zukunftsfähigkeit von kleinen Städten und Dörfern an, die im Zuge der demografischen Entwicklung etwas tun müssten. Außerdem könne auf diese Weise möglicherweise dem Fachkräftemangel begegnet werden.
Zugleich thematisiert er die Willkommenskultur. Statt Zelte in Großstädten aufzubauen schlägt er vor, Mittelzentren ohne Wohnraumknappheit als Anlaufstellen zu wählen. Auf diese Weise würde ein direkter Kontakt vom ersten Tag in Deutschland an ermöglicht.

Diesen Ansatz verfolgt auch der Goslarer Bürgermeister Oliver Junk (CDU), der seit einigen Monaten darum wirbt, Flüchtlinge in seiner Harzstadt unterzubringen. Näder lobt dessen Hintergedanken ausdrücklich, sieht aber auch, dass es einen professionelleren Angang als in Goslar brauche.

„Wir sind in Duderstadt eigentlich schon einen Schritt weiter“, sagte Näder. Die Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020, die von ihm mitinitiiert wurde, biete bereits Konzepte und Kontakte, da Immobilienleerstand und Fachkräftemangel zu den Problemen gehörten, mit denen sich das Projekt seit seiner Gründung beschäftigt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter