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Hansjörg Hörseljau erinnert an bewegende Zeit

Ausstellung Hansjörg Hörseljau erinnert an bewegende Zeit

Die Grenze war Hansjörg Hörseljau seit seiner Jugend ein Dorn im Auge und hat ihn gleichzeitig immer wieder angezogen. Jetzt sind seine Fotos mit dem Titel „Aufbruch 1989 – Zeitgeschichte“ in einer umfangreichen Ausstellung in der Galerie in der Burg in Großbodungen zu sehen; ein weiterer Beitrag zur Thematik „20 Jahre danach“. 

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In der Galerie: Betreiberin Gerlinde Gräfin von Westphalen mit dem Fotografen Hansjörg Hörseljau.

Quelle: Germeshausen

Auge in Auge stand der Fotograf DDR-Grenzaufklärern gegenüber und hat fotografiert. Unmittelbar nach der Grenzöffnung hat er die Menschen in ihren Autos aus der DDR auf den Weg in den Westen im Bild festgehalten. Auch bei der Grenzöffnung zwischen Walkenried und Ellrich war er mit dabei. Auch hier hat er Menschenschlangen beim Durchbruch der Sperranlagen mit seiner Kamera festgehalten. 

In der Ausstellung in der Kemenate in Großbodungen sind ungewöhnliche und bisher unveröffentlichte Fotos zwischen Eichsfeld und Harz zu sehen. Hansjörg Hörseljau lebt seit seiner Jugend im Harz und ist als Fotograf unter anderem für die Nachrichtenmagazine „Spiegel“ und „Focus“ tätig. 

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Juni, jeweils Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr zu sehen. In dieser Zeit ist auch das Café in der Kemenate geöffnet. 

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©Richter