Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Hasenpest im Südharz ausgebrochen

Infektionsgefahr für Menschen Hasenpest im Südharz ausgebrochen

Im Landkreis Osterode ist offenbar die Hasenpest ausgebrochen. Bei der durch ein Bakterium hervorgerufenen Erkrankung handelt es sich um eine sogenannte Zoonose. Das heißt, dass sich auch andere Tierarten wie Füchse und Marder ebenso wie Menschen anstecken können.

Voriger Artikel
Friedenstaube verdeckt Eisernes Kreuz
Nächster Artikel
Eindrucksvolle Soirée für guten Zweck

Die bei Nagetieren häufig tödlich verlaufende Krankheit wurde bei einem verendeten Hasen festgestellt, der in der Feldmark zwischen Osterode und Dorste aufgefunden wurde.

Quelle: DPA

Osterode. Die bei Nagetieren häufig tödlich verlaufende Krankheit wurde bei einem verendeten Hasen festgestellt, der in der Feldmark zwischen Osterode und Dorste aufgefunden wurde.

Menschen könnten sich vor allem bei direktem Kontakt mit einem erkrankten Tier infizieren, warnt das Veterinäramt des Kreises Osterode. Das gelte zum Beispiel für Jäger, die mit dem Tier in Berührung kommen, oder beim Verzehr des nicht durchgegarten Fleisches. Bei Menschen können im Fall einer Infektion Kopf- und Gliederschmerzen, grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber, auch Schwellungen von Lymphknoten, Durchfall und Erbrechen auftreten. Tritt der Erreger durch eine Hautverletzung ein, kann es auch zu schlecht heilenden Geschwüren kommen.

Die Erkrankung sei bei Tieren nicht immer erkennbar, in seltenen Fällen könnten auch Nutztiere und Hunde befallen werden, teilt das Veterinäramt mit. Hundehalter sollten deshalb darauf achten, dass ihre Hunde keine verendeten Wildtiere ergreifen, Jäger sollten sichtbar krank erscheinende Hasen und Kaninchen zur Untersuchung im Veterinäramt abliefern.

Für Menschen nicht gefährlich ist die Staupe, die ebenfalls in jüngster Zeit im Landkreis Osterode bei Mardern und Waschbären nachgewiesen wurde. Für die Virusinfektion, die Fleischfresser befällt, seien auch Hunde und Katzen empfänglich, warnt das Veterinäramt und rät Hundehaltern aufgrund ansteigenden Infektionsdrucks dringend zur möglichen Impfung. Eine Infektion erfolge zumeist bei direktem Kontakt, zum Beispiel durch Belecken. Nicht jeder infizierte Hund erkranke. Falls es aber dazu komme, sei der Hund möglicherweise nicht mehr zu retten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter