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Haus St.Martinus in Bilshausen feiert 10-jähriges Bestehen

Im Namen der Rose Haus St.Martinus in Bilshausen feiert 10-jähriges Bestehen

Vor zehn Jahren wurde in Bilshausen der Grundstein gelegt. Am Sonntag feierte das Pflegeheim Haus St. Martinus sein Jubiläum. „Wir haben hier 7000 Quadratmeter Platz für Liebe“, sagte Unternehmenschef Gerhard Blank.

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Gemeinsamer Gottesdienst im Haus St. Martinus.

Quelle: GM

Bilshausen. „Die Menschen, die hier helfen, kenne ich oft nicht“, sagte eine Bewohnerin des Hauses, „aber sie lächeln mich an und ich lächle zurück.“ Ein Satz, der das Miteinander beschreibt. Jeder dürfe hier so sein, wie er ist, jeder solle sich angenommen fühlen, sagte Gerhard Blank. 2004 begann der Bau des Pflegeheims in Bilshausen, am 1. Oktober 2005 wurde das Gebäude übergeben und eingeweiht. Um die 67 Bewohner, von Kurzzeitpflege bis zur Schwerstpflege, kümmern sich rund 60 Mitarbeiter. „Unser Markenzeichen ist die Rose“, sagte Gerhard Blank, „in Anlehnung an ein Rilke-Gleichnis, dass es Zeiten gibt, in denen man nur von einer Rose lebt.“ Respekt, Offenheit, Sensibilität und Empathie sei Programm seines Unternehmens, buchstabierte Diakon Blank „seine“ Rose. Den Anfang nahm das Unternehmen 1988 im Haus St. Georg in Nesselröden. Nach und nach kamen ein ambulanter Pflegedienst, betreutes Wohnen, aber auch ein „Essen auf Rädern“ und Party-Service hinzu. Beim Unternehmen Blank stehe die Würde des Einzelnen im Vordergrund. Mitarbeiter und Bewohner seien wichtige, lebendige Ecksteine des Hauses und „ohne diese Steine zerfällt ein Haus“, sagte Blank im Festgottesdienst, während Bewohner und Mitarbeiter einzelne Steine symbolisch vortrugen. Denn auch das unterscheidet Blanks Häuser: Altäre, Räume der Stille und des Gebets, sind ihm bei der Ausgestaltung wichtig. „Mein Onkel war Priester und zugleich mein erster Bewohner“, lächelte Blank, „aber er wollte nur kommen, wenn ich ihm eine Kapelle baue.“ gm

 

Von Gunnar Müller

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