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Haushalt 2015: Lage in Waake noch „rosig“

Gemeinderat beschließt Haushalt Haushalt 2015: Lage in Waake noch „rosig“

Die Gemeinde Waake wird in diesem Jahr voraussichtlich ihr Konto geringfügig überziehen. So sieht es jedenfalls der Haushaltsplan für 2015 vor, den  der Rat der Gemeinde jetzt bei zwei Enthaltungen einstimmig beschlossen hat. Dank Überschüssen aus vergangenen Jahren kann die schuldenfreie Gemeinde das Defizit leicht ausgleichen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Waake. Im Ergebnishaushalt sind ordentliche Aufwendungen in Höhe von rund 980 000 Euro vorgesehen. Unter dem Strich entsteht ein Defizit in Höhe von voraussichtlich 29 500 Euro. Die Gemeinde rechnet 2015 mit rund 733 000 Euro mit weiter steigenden Steuereinnahmen.  Der größte Teil geht davon allerdings über Umlagen an Landkreis, Samtgemeinde und Land. Die Hebesätze von jeweils 300 Prozent für Grund- und Gewerbesteuern bleiben dieses Jahr unverändert. Nach dem vorläufigen Abschluss hat die Gemeinde im Jahr 2014 einen Überschuss im Ergebnishaushalt verbucht.

Die Lage der Gemeinde sehe angesichts der gesamtwirtschaftlichen „relativ rosig“ aus, sagte Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU). Das sei nicht unbedingt Verdienst der Handelnden vor Ort, „auch wenn wir sparsam gewirtschaftet haben“.

Im Etat 2015 sind auch 4000 Euro für eine Informationstafel für die Wildtierbrücke über die B 27 bei Waake veranschlagt. Die 4000 Euro befand Ingo Wertheim (parteilos) für „ein bisschen überzogen“. Die Gemeinde habe damit nichts zu tun. Die Brücke sei eine einmalige Sache, begründete Vietor den Ansatz. Mit einer Tafel könnten Interessierte über Zusammenhänge aufgeklärt werden. Gabriele Schaffartzik (Grüne) unterstützte Vietor. Die Brücke sei ein „Kuriosum“ vor der Haustür und eine Bereicherung für Waake. Sie könne ein Markenzeichen sein. „Wenn wir uns nicht einig werden, dann geben wir das Geld nicht aus.“ 10 000 Euro sind für einen neuen Aufsitzrasenmäher vorgesehen sowie 5000 Euro für Hochwasserschutz im Oberdorf  und zunächst 30 000 Euro für neue LED-Straßenleuchten.

Rechnungsprüfer des Landkreises bemängelten nach einer Kassenprüfung, dass 2013 und 2014 die Grenze der erlaubten Kassenkredite überschritten wurde. Dies sei als nicht gravierend eingestuft worden, sagte Vietor, da das Überziehen des Gemeindekontos nur kurzfristig durch verspätete Landeszuweisungen aufgetreten sei. 

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©Richter