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Heiligabendkreis feiert im Pfarrheim

Duderstadt Heiligabendkreis feiert im Pfarrheim

Wie in jedem Jahr hat der ökumenische Heiligabendkreis auch an diesem 24. Dezember den offenen Heiligabend im Pfarrheim ausgerichtet. Niemand soll den Heiligen Abend allein verbringen –  das ist der Grundgedanke der Feier.

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Quelle: Thiele

Duderstadt. Der Saal des Pfarrheims ist beinahe vollständig abgedunkelt. Schwere Vorhänge halten das Licht der Sonne ab. Strohsterne, Glöckchen und Engel auf dem roten Stoff flackern auf, als die Georgs-Pfadfinder mit dem Friedenslicht den Raum betreten. Das Licht von Bethlehem bringt auch Licht in das Pfarrzentrum.

Foto: Thiele

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Mit einem Gedicht über die erste Weihnachtsnacht hatte zuvor Miryam Awuah die Feier eröffnet. Sie führte durch das Programm, das neben der Weihnachtsgeschichte und anderen Textbeiträgen vor allem viel Musik enthielt: Rolf Ackermann unterhielt mit klassischen Weihnachtsliedern auf dem Akkordeon, Ronja Wüstefeld und Johanna Awuah brachten sich mit „Rudolph, the red nosed Reindeer“ ein, Elisabeth Goldmann spielte Geige. Gemeinsam mit Musiklehrer Helmut Bornschier an der Ventilposaune musizierten die Trompeter Dennis Kasulke, Niklas Ebert und Jonathan Awuah. Sie präsentierten internationale Weihnachtslieder, deren Titel von Muttersprachlern per Sprachkundigen vorgelesen wurden.

 

Während der Liedbeiträge und Geschichten des Programms hatten die Gäste Gelegenheit, Kaffee zu trinken und Kuchen oder Kekse zu naschen. Außerdem gab es auf einer Leinwand Bilder aus den vergangenen beiden Jahren im Heiligabendkreis zu sehen. Fotograf Joachim Gatzenmeyer hatte eine Diashow vorbereitet und gab Abzüge der Fotos herum: Wer sich auf einem Bild entdecke, dürfe es mitnehmen, erklärte Gerdi Breuksch vom Organisationsteam.

 

Propst Bernd Galluschke, der zwischen zwei Gottesdiensten die Feier besuchte, sagte mit Blick in die Runde der rund 100 Gäste: „Das ist wirklich Weihnachten.“ Jesus sei nicht nur für die, denen es gut gehe, auf die Erde gekommen, sondern zuerst für die, die allein seien und die Menschen, denen es nicht so gut gehe. „Gott hat alle Menschen unendlich gern“, sagte er. Der Geistliche berichtete von einer Gemeinschaft aus Rom, die zu Weihnachten die Kirche leer räume, das Gotteshaus mit Tischen und Stühlen bestücke und zu einem Abendessen einlade - zu einem Fest für alle.

 

Dass sich auch der Heiligabendkreis als eine Familie versteht, wurde mit jedem gemeinsamen Gesang deutlich, besonders aber, als die Geschenke verteilt wurden, die das Team für diesen Abend organisiert und verpackt hatte. Nicht nur nicht allein, sondern wirklich gemeinsam feierten die Gäste.

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©Richter