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Ziel: Gemeinsamkeiten pflegen

Fünfjähriges Bestehen des Pannkaukentreffs Ziel: Gemeinsamkeiten pflegen

Als Begegnungsstätte für Menschen ab 50 ist der Pannkaukentreff eine feste Institution im Mingeröder Ortsleben. Das fünfjährige Bestehen will die Gruppe am Donnerstag, 24. November, mit einer Messe und anschließenden Gesprächen im Pfarrheim begehen.

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Ein Bild aus dem vergangene Jahr: Als „bunter“ Gast kündigte Werner Grobecker bei den Pannkauken zwei russische Chorsänger an.

Quelle: CM

Mingerode. Der Treff bestärke ältere Menschen darin, „Gewinne und Verluste des Älterwerdens und Älterseins zu reflektieren und darüber zu sprechen, was sie bewegt“, betont Dorothea Röhse. Bis 2011 hätten kirchliche und politische Gemeinde getrennt voneinander Angebote an die ältere Generation unterbreitet.

Seniorenarbeit auf neue Beine gestellt

Das von der politischen Gemeinde initiierte monatliche Treffen mit Beschäftigungsangeboten in der ersten Etage der Grundschule sei für Menschen mit Rollator und Stützen nur schwer erreichbar gewesen, das Angebot der Kirche habe sich auf Seniorenmessen mit anschließendem Kaffeetrinken beschränkt. „Das genügte den Leuten nicht“, so Röhse. Zusammen mit Renate Schopferer, die sich für die politische Gemeinde um die Seniorenarbeit kümmerte, habe sie überlegt, wie die Arbeit für die Generation über 50 auf neue Beine gestellt werden könne.

Ergebnis der Gedankenspiele war das Begegnungsangebot im Pfarrheim. Beide waren sich einig, den Menschen, die kommen „nichts vorzugeben“, sondern ihnen eine Plattform für ihre persönlichen Vorstellungen zu geben. Und so kam die Bezeichnung Pannkaukentreff auch aus den Reihen der Teilnehmer.

Freunde der plattdeutschen Sprache

Rund 40 Interessierte kämen im Schnitt zu den Treffen, die in der Regel monatlich, zu kirchlichen Anlässen oder für Fahrten auch in kürzeren Abständen stattfänden. Religiöse, weltanschauliche, aktuell-politische, aber auch spirituelle, gesundheitliche und sozial-pflegerische Themen spiegelten sich in Gesprächen und Vorträgen im Pfarrheim wider. Gehalten würden sie oft aus den Reihen der Teilnehmer, die in diesen Bereichen arbeiten oder gearbeitet haben. Fahrziele seien unter anderem Fulda und das Kloster Walkenried gewesen. Ein wichtiges Ziel des Treffs sei es, auch künftig die Gemeinsamkeit und die plattdeutsche Sprache zu pflegen und füreinander da zu sein, so die Leiterin des Treffs.

Zum fünfjährigen Bestehen der Gruppe wird Propst Bernd Galluschke am Donnerstag, 24. November, um 14.30 Uhr eine Messe in der St.-Andreas-Kirche zelebrieren. Darin integriert ist das Sakrament der Krankensalbung. „Hierzu sind alle aus der Gemeinde eingeladen, danach gibt es im Pfarrheim Kaffee und Kuchen“, kündigt Röhse an.

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