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Schwertkämpfe in schwindelerregender Höhe

Hansteiner Burgfest Schwertkämpfe in schwindelerregender Höhe

Die Ruine ist grandios, der Ausblick spektakulär. Auf Burg Hanstein organisierte der örtliche Heimatverein am Sonnabend und Sonntag ein mittelalterliches Spectaculum mit Ritterschlachten, Gauklern und Musik. Viele der mittelalterlich gewandeten Besucher kampierten auf dem Gelände.

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Bogenschützen auf dem Mittelalterfest auf Burg Hanstein.

Quelle: Schneemann

Bornhagen. Von den Zinnen der Burg fliegen Felsbrocken aus Styropor auf die Angreifer hernieder. Diese werfen ein Seil mit Wurfanker hinauf und erklimmen die Mauer. In schwindelerregender Höhe schlagen die Ritter mit Schwertern aufeinander ein. Fast scheinen die Angreifer den Sieg errungen zu haben, da bringt einer der Burgherren den gegnerischen Anführer zu Fall. Dieser stürzt viele Meter in die Tiefe, wo er sich auf einem Heuhaufen geschickt abzurollen weiß. Sechs Stuntman um Sascha Borysenko aus Ingolstadt boten die atemberaubende Burgerstürmung.

Weithin zu hören, sind die Dudelsäcke und Trommeln der fünf Spielleute von Saltatio Draconum. Die 2011 gegründete Band, deren Musiker aus Göttingen und Kassel kommen, tragen unter anderem den Merseburger Zauberspruch vor.

An einem der vielen Stände des Markts zeigt Carsten Schill Kindern, wie sie sich ein Kettenhemd anfertigen können. Fertige Produkte verkauft der Witzenhäuser nicht. „An einem Hemd arbeite ich vier Wochen lang jeden Tag acht Stunden“, sagt er. Das könnte niemand bezahlen.

Die Ruine ist grandios, der Ausblick spektakulär. Auf Burg Hanstein organisierte der örtliche Heimatverein am Sonnabend und Sonntag ein mittelalterliches Spectaculum mit Ritterschlachten, Gauklern und Musik. Viele der mittelalterlich gewandeten Besucher kampierten auf dem Gelände.

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Die eigene Zielsicherheit mit der Armbrust erproben Besucher am Schießstand von Jos vom Eichsfeld. „Die Anlage ist tüv-geprüft“, betont der Duderstädter. Anderthalb Jahre lang habe sich das Genehmigungsverfahren hingezogen.

Mit einem englischen Reiterbogen aus Ulmenholz ist Besucher Helmar Kühnel aus Ilmenau bewaffnet. Er und seine Frau, Isolde Kühnel, tragen die Kleidung des mittelalterlichen Bürgertums. Gruselig kommt „der Tod“ daher. Mit einem Schädel auf dem Gehstock schreitet ein Göttinger Gothic- und Mittelalter-Fan über das Gelände. Bei jedem Schritt klingeln die Schellen an seinen Stiefeln. Das Detail habe er sich aus einem Horrorfilm abgeschaut, berichtet er.

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©Richter