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Heimliche Liebe und eine Tante, die keine ist

Theatergruppe Hilkerode Heimliche Liebe und eine Tante, die keine ist

„Auto gut – alles gut“: Mit diesem Schwank von Claudia Ott begeisterte die Theatergruppe Hilkerode am Sonnabend im örtlichen Pfarrheim ihr Publikum.

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Debatten um Reginas (r. Vanessa Rogge) Liaison: Papa und Mama (Christiane Sommer, Thomas Gerlach) sind strikt dagegen.

Quelle: Walliser

„Im Herbst haben wir das Stück ausgesucht, im Januar begannen dann die Proben“, erläuterte Rita Scholle für die Gruppe. Dass sich die Mühen der Vorbereitung gelohnt haben, konnten die Besucher der beiden Aufführungen sehen und hören.

Eine zentrale Rolle in dem kurzweiligen Theaterstück spielt Ulli, der mit Regina ein Verhältnis hat. Deren Vater Herbert hält nichts von dem „Weiberhelden“, so dass beide ihre Beziehung verheimlichen. Durch Ullis Plauderei spricht sich die Liaison dann aber doch im Freundeskreis herum. Als sich herausstellt, dass der junge Mann mit dem Vorstandsvorsitzenden des Autokonzerns von Herberts Lieblings-Automarke verwandt ist und einmal dessen Vermögen erben wird, bietet sich eine Möglichkeit, auch den Vater einzuweihen.

Die drei Freunde organisieren eine Willkommensfeier für die Tante, die Ulli besuchen will und bei der auch ein köstlich sächselnder Nachbar erscheint. Das Chaos bricht richtig aus, als die Tante kurz vor der Feier absagt.

Nun versucht kurzerhand Sigi, verkleidet als Ullis Tante, Herbert davon zu überzeugen, dass der junge Mann genau der Richtige für Regina wäre. Doch dann taucht plötzlich die richtige Tante doch noch auf und das Versteckspiel beginnt. Ende gut – alles gut: Nach vielen Wirren steht der Liebe von Ulli und Regina nichts mehr im Wege.

Bestens aufgelegte Darsteller, viel Situationskomik, jede Menge Wortwitz und ein gelungenes Bühnenbild trugen dazu bei, dass den Zuschauern diese gelungene Inszenierung noch lange in guter Erinnerung bleiben dürfte. Kräftiger Beifall belohnte die Akteure Thomas Gerlach, Christiane Sommer, Vanessa Rogge, Damian Müller, Thomas Schwanz, Mike Wetzko, Thorsten Lange, Hermann Wetzko und Sarah Scholle sowie Regisseur Heinz-Günter Ewald, Souffleuse Melanie Conrady und die Assistenten Alfred Sommer und Mario Müller.

Von Axel Artmann

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