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Heinz-Sielmann-Stiftung informiert über Umweltbildungsangebote in 2015

Spannende Naturerlebnisse Heinz-Sielmann-Stiftung informiert über Umweltbildungsangebote in 2015

„Wir möchten Menschen über das eigene Erleben komplexe ökologische Zusammenhänge näher bringen“, beschreibt Vorstand Michael Beier das Ziel, das die Heinz-Sielmann-Stiftung mit ihren Umweltbildungsangeboten verfolgt.

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Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Damit soll Angehörigen aller Altersgruppen, vor allem aber Kindern und Jugendlichen, ein Raum für „spannende Naturerlebnisse“ geboten werden, erläuterte Beier am Dienstag bei der Präsentation des Programmes für dieses Jahr.

„Tage voller Vielfalt“ bieten Schulen und Kindergärten sowie Firmen, Familien und Vereinen die Chance, ein- und mehrtägige Angebote nach ihren Bedürfnissen auszuwählen. Themen wie „Netzwerk – Spinnen“, „Lebensraum Wiese“ und „Kulturgut Streuobstwiese“ geben Einblick in die Lebensweise von Tieren, verdeutlichen Naturkreisläufe, den Einfluss des Menschen auf Ökosysteme und sollen neugierig machen, mehr über die Zusammenhänge zu erfahren. Für die zweite bis achte Jahrgangsstufe und Gruppen anderer Einrichtungen ermöglicht der Schulbauernhof, das Leben und Arbeiten auf einer landwirtschaftlichen Anlage kennen zu lernen: vom Füttern von Hühnern, Ziegen und Schweinen bis zu Gartenarbeiten.

Weiterer Schwerpunkt sind Tagesveranstaltungen für Einzelpersonen und Kleingruppen zu festen Terminen. Gemeinsame Wanderungen am Grünen Band, eine vogelkundliche Exkursion sowie Angebote zu den Themen Kopfweiden und Streuobst zählen dazu. Auch Firmen nutzen die Kompetenzen des Erlebniszentrums, wie Beier deutlich machte. So werden in Kooperation mit dem Unternehmen Ottobock beispielsweise in den Ferien vielseitige Wochenprogramme für Kinder der Mitarbeiter realisiert.

„Biologische Vielfalt erleben, erkennen, verstehen, wertschätzen, erhalten und nachhaltig nutzen. Das steht im Mittelpunkt unserer Umweltbildungsarbeit“, sagt Susanne Eich, zuständig für diesen Bereich. Angeknüpft werde an das Ziel der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ des Bundesumweltministeriums, bis zum Jahr 2020 den Rückgang dieser Vielfalt aufzuhalten und den Trend umzukehren. Als eines von 30 regionalen Umweltbildungszentren in Niedersachsen möchte das Erlebniszentrum hierfür eine wichtige Basis bilden und mit seiner Bildungsarbeit den Schulunterricht als „spannenden und vielfältigen Lernort“ ergänzen und bereichern.

Von Axel Artmann

► Weitere Infos im Netz unter sielmann-stiftung.de
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