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Henning bittet Ramelow um Unterstützung für B 247

Besuch im Eichsfeld Henning bittet Ramelow um Unterstützung für B 247

Beim Besuch von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) am Montag im Landkreis Eichsfeld hat Landrat Werner Henning (CDU) für einige Projekte um Unterstützung gebeten – unter anderem für den Ausbau der B 247.

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Landrat Werner Henning (links) erklärt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Mitte) auf dem Hülfensberg das Sperrgebiet und den ehemaligen Grenzverlauf.

Quelle: Franke

Eichsfeld. „Die Ortsumfahrung Ferna – Teistungen ist bedeutend als Anbindung zwischen Duderstadt und der A 38“, sagte Henning. Es sei aber wichtig, eine Spange zum Grenzlandmuseum einzuplanen, um dieses nicht vom Verkehr abzuschneiden. Auf dem Programm des Ministerpräsidenten standen Gespräche mit Vertretern von Verwaltung, Kirche und Wirtschaft. Dabei übergab ihm Peggy Hunold als Vorsitzende des Wirtschaftsforums Eichsfeld eine Petition mit der Bitte um Ausbau der Infrastruktur, Bildungsförderung und Stärkung der Wirtschaftskraft. Die Petition endet mit den Worten: „Den Rest machen wir hier schon selbst.“

 
Ramelow erklärte, er habe die Tradition der Kreisbereisung wieder aufleben lassen, denn nirgends seien die Eindrücke so authentisch wie vor Ort. „Das war ein aufregender Tag für mich“, resümierte der Ministerpräsident nach neun Stunden, in denen er nach dem Landratsamt in Heiligenstadt die Eichsfeldwerke, die Wallfahrtsstätte Etzelsbach, die Stadt Leinefelde-Worbis und den Hülfensberg besucht hatte. „Ich habe von der Doppik, also der doppelten Buchführung, bis zum kommunalen Werk alles aufnehmen können.“ Dabei sparte er nicht mit Lob für seine Gastgeber: „Bei Besuchen in anderen Kreisen höre ich nur, was alles nicht geht. Hier im Eichsfeld stoße ich aber immer wieder auf Beispiele, die gut funktionieren.“

 

Von Rüdiger Franke

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