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Herkunft des „blauen Männchens“ in Duderstadt weiter unklar

Standfestigkeit ist gegeben Herkunft des „blauen Männchens“ in Duderstadt weiter unklar

Noch immer ist der edle Spender des freizügigen Kunstwerkes auf dem Duderstädter Stadtwall nicht gefunden. Wie von Geisterhand scheint das blaue Männchen mit dem freien Oberkörper auf einem Totholzstamm am Hindenburgring gelandet zu sein.

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Weiter unklar: Die Herkunft der blauen Skulptur auf dem Hindenburgring.

Quelle: Richter

Duderstadt. Wohlgemerkt in acht bis zehn Metern Höhe – der Aufbau der Skulptur muss einigen Aufwand erfordert haben. Die Mitglieder des Kunstvereins Kontura, die unter anderem als Initiatoren der Aktion in Betracht gezogen worden waren, waschen ihre Hände in Unschuld.

„Ohne Absprache mit der Stadt hätten wir dort nichts angebracht“, sagte Christiane Mosler, Vorsitzende des Kunstvereins. Mit Bildern zum Thema „Schöpfung“ hatten die Mitglieder von Kontura bereits einmal den Wall als Ausstellungsfläche genutzt – allerdings in Zusammenarbeit mit der Stadt.

Mittlerweile hat der Duderstädter Bauhof die Standfestigkeit des Kunstwerkes geprüft. „Wir wollten sichergehen, dass die Skulptur nicht herabstürzen und vorbeigehende Fußgänger gefährden kann“, erklärte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) die Maßnahme.

Es habe sich jedoch gezeigt: Das Material ist stabil, die Anbringung professionell. Nolte nimmt die „Landung“ des „blauen Männchens“, wie die Skulptur mittlerweile in Dudertadt genannt wird, mit Humor. „Wir sind eine Stadt voller Bewegung. Ist doch schön, wenn Bürger dazu beitragen, hier etwas zu bewegen“, sagte er am Mittwoch. Zudem erfahre die Stadt derzeit eine unerwartete Aufmerksamkeit, sagte Nolte, der unter anderem dem Radio Interviews zum Thema gegeben hat.

Über den Künstler, der die etwa 1,40 Meter hohe Jungen-Skulptur mit den ausgebreiteten Armen – augenscheinlich fachmännisch – gestaltet hat, sei ihm ebenso wenig bekannt wie über den Initiator der Aktion. „Es muss aber jemand sein, der das Eichsfeld kennt“, spekulierte Nolte: Schließlich sei die Figur mit einem blauen Lack überzogen, der sich „zwischen RAL 5014, der Leitfarbe der Landesausstellung Natur im Städtebau, und dem Blau des Eichsfelder Tageblatts“ bewege, interpretierte er lachend.

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