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Herzkatheter-Labor geht in Betrieb

St. Martini Herzkatheter-Labor geht in Betrieb

Auf dem Gebiet der invasiven Kardiologie hat das Duderstädter St. Martini-Krankenhaus ein neues Kapitel aufgeschlagen: Gestern weihte Krankenhaus-Seelsorger Michael Kihm das neue Herzkatheter-Labor im dritten Obergeschoss, für das das Haus rund 1,5 Millionen Euro investiert hat.

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Hochmoderne Diagnostik und Behandlung: Kardiologe Michael Bömeke (3. v. l.) stellt das neue Herzkatheter-Labor vor.

Quelle: Blank

Auf mehr als 100 Quadratmetern im OP-Standard werden ab der kommenden Woche der leitende Kardiologe Michael Bömeke und sein vierköpfiges Assistenzteam das komplette medizinische Spektrum im Bereich Diagnostik und Behandlung mit Herzkatheter anbieten. „Das umfasst auch laufende Kontrollen und das Einsetzen aller Herzschrittmacher und Defibrilatoren sowie die hochmoderne Behandlung akuter Herzinfarkte“, betonte Bömeke bei der Vorstellung der neuen Einrichtung. Neben der rein finanziellen Investition wurden auch fünf neue Arbeitsplätze für den Kardiologen und sein Team geschaffen, außerdem wird das krankenhauseigene Labor um einen Mitarbeiter aufgestockt.

Rund sieben Monate Bauzeit seien für das neue Herzlabor ursprünglich kalkuliert worden, nach nur fünf Monaten könne die Abteilung jetzt ihren Dienst aufnehmen, betonte Verwaltungsleiter Jürgen Thoridt bei seiner Begrüßung und dankte sowohl den eingebundenen Handwerksbetrieben als auch dem neuen Mitarbeiter-Team. Besonders Gabriele Rosenthal habe als Dreh- und Angelpunkt für einen geordneten Ablauf im Baubetrieb gesorgt. Besonders erfreut zeigte sich Thoridt über die Krankenkassen-Zulassung des Krankenhauses für diesen Diagnostik- und Behandlungsbereich, der sonst ambulanten Praxen vorbehalten sei: „Viele andere Häuser haben diese Genehmigung nicht bekommen.“ „Trotz aller Erfahrung kann man in der Medizin Risiken nicht ausschließen, deshalb bin ich dankbar für jede schützende Hand“, wandte sich Bömeke an Pfarrer Kihm, der die Räume segnete. Am kommenden Dienstag wird der erste Patient im neuen Herzlabor behandelt. Bömeke rechnet mit einer Frequentierung von vorerst rund 400 Eingriffen pro Jahr.

Von Anne Eckermann

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