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Horst Schlämmer und die feinen Damen

Hilkeröder Narren präsentieren vierstündiges Programm Horst Schlämmer und die feinen Damen

Pünktlich um 20.11 Uhr hat Sven Behrmann, Vorsitzender des Hilkeröder Carneval Vereins, den zweiten Büttenabend im  Hotel „Prinz im Holztal“ in Hilkerode eröffnet, bevor der Elferrat unter großem Applaus mit dem Narrhallamarsch in den Saal einmarschierte.

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Für die Tanzmariechen war es eine Premiere.

Quelle: NR

Hilkerode. Nach dem Einzug der Prinzengarden zeigten die von Lisa Vollmer und Adelina Ahlborn trainierten „Tanzmäuse“ einen Huldigungstanz für Prinzessin Sandra I. und Prinz Serdal I.. Die Tänze der Minigarde des HCV und des Zwergen-Männerballetts, die mit einem Techno-Tanz brillierten, läuteten den nächsten Programmteil ein. Schließlich mischte sich der kauzig-drollige Zeitungsredakteur Horst Schlämmer (Pascal Eckermann aus Breitenberg)  unters Publikum und verwickelte die Narren in einen amüsanten Small-Talk. Bei seinem Auftritt stellte dieser fest, dass in den USA sogar „ein dicker, dummer Toupet tragender Milliardär in politisch instabilen Zeiten“ Präsident werden kann.

Premiere für Tanzmariechen

Mit dem Tanz zum Ohrwurm „Stand up for the Champions“ widmete sich die kleine Garde des HCV der schönsten Nebensache der Welt – gekleidet in den deutschen Nationalfarben. Darüber hinaus verblüffte Antonia Wollersen, die für den HCV erstmals als Tanzmariechen auftrat, das närrische Volk mit ihrem Tanz zu „It‘s raining men“.

Pantomime im Zugabteil

Dann wurde es plötzlich leise. Ohne Worte, aber äußerst amüsant, präsentierten Kathrin Wollensen, Petra Macke und Diana Tautenhahn von der Frauengruppe des HCV eine Pantomime-Nummer. Dabei fanden sich eine feine Dame, eine, die gern eine feine Dame wäre und eine, die schon immer fein sein wollte, in einem Zugabteil wieder und zeigten wie man sich mehr oder weniger professionell schminkt. Dass die tollpatschige Landwirtin Tomatenmark, Maggie und Nutella bevorzugt, um ihr tägliches Make-up aufzutragen, störte die unentwegt hantierende Oma nicht, die sich auch schon mal mit einer Klobürste ihre Wangen puderte.

Eulenspiegels Weltpolitik

Wolfgang Maur als Till Eulenspiegel nahm in seiner Büttenrede die Weltpolitik aufs Korn, hob mahnend den Zeigefinger und schwelgte ein ums andere Mal in Erinnerungen an bessere Zeiten. Die Teenie-Garde servierte ein „Ballermann-Medley“.  Nicht weniger glänzten Else und Otto bei ihrem Sketch. Sie wetterten, dass Fußballspieler auch manchmal unter die Gürtellinie greifen. Nachdem Bauchredner Steffen Bistry mit seinem frechen Freund Erwin für Lachsalven gesorgt hatte, setzte das Männerballett als Feuerwehrmänner und Superhelden den Schlusspunkt unter das mehr als vierstündige närrische Programm.

von Gregor Mühlhaus

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