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Hobby zum Beruf gemacht

Lohndruschbetrieb Hobby zum Beruf gemacht

Der Lohndruschbetrieb von Augustin Schenke besteht seit 25 Jahren. Die Auftragslage im Jubiläumsjahr ist gut. So konnte ein neuer Mähdrescher in Dienst gestellt werden. Zur Feier des Firmengeburtstages planen Betriebsinhaber Augustin Schenke und seine Frau Anette zwei Tage der offenen Tür am kommenden Wochenende, 6. und 7. Juni.

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Neuer Mähdrescher zum Betriebsjubiläum: Franz Lautenbach (r). übergibt das Fahrzeug an Anette und Augustin Schenke.

Quelle: OT

Vor 25 Jahren kaufte Augustin Schenke den Lohndruschbetrieb in Nesselröden von Vorbesitzer Anselm Gödecke. Inzwischen nennt er fünf Mähdrescher, zwei Feldhäcksler und drei Häckselwagen sein Eigen. Zum diesjährigen Betriebsjubiläum sollte es nun ein neuer Drescher sein, ein Claas Lexoin 530.

Das stattliche Gerät wurde kürzlich mit einer feierlichen Schlüsselübergabe bei Firma Leo Lautenbach in Germershausen in Empfang genommen. Geschäftsführer Franz Lautenbach überreichte dabei auch einen kleinen Claas aus Holz. Dieses nicht im Handel erhältliche Schnitzmeisterwerk gilt als Rarität und hat für Schenke und seine Frau Annette eine besondere Bedeutung. 

Schon 1935 war ein Claas Gigant der erste Drescher des damaligen Lohndruschbetriebes in Nesselröden „Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich bei den Dreschern, mit 15 bin ich selbst gefahren“, erinnert sich Unternehmer Schenke.

Fuhrpark erweitert

Nach einer Lehre zum Kraftfahrzeug-Mechaniker habe er sein Hobby zum Beruf gemacht und 1984 die Firma in Nesselröden übernommen. Durch die vermehrte Spezialisierung der Landwirte auf nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung wurde 1991 der Fuhrpark auf drei große Häckslerwagen erweitert, was den Anbau einer neuen Maschinenhalle erforderlich machte. 

Um das 25-jährige Bestehen des landwirtschaftlichen Betriebes zu feiern, lädt das Ehepaar Schenke ein zu einem „Tag der offenen Tür“ auf dem Betriebsgelände in Nesselröden. Termin ist das kommende Wochenende, 6. und 7. Juni. „Nicht nur für Landwirte  sondern auch für interessierte Laien wird es viel zu sehen und zu erleben geben“, versprechen die Eheleute.

Von Claudia Nachtwey

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