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Hobbyschauspieler beleben Theatertradition in Breitenberg wieder

Panik in Breitenberg Hobbyschauspieler beleben Theatertradition in Breitenberg wieder

In Breitenberg herrscht Panik. Silvester droht der Weltuntergang. In der guten Stube von Bürgermeister Hugo Reiermann herrscht Aufregung. Angesichts der Hiobsbotschaft kommt so einiges ans Licht, Lügen, Intrigen, Geständnisse und Machenschaften. „Lass dich scheiden“, rät  Hilde Holzwurm auf der Bühne Rosamunde, der Frau des Bürgermeisters. Aber angesichts der Katastrophe sind Fremd gehen und Geschäfte machen nur „Nebensächlichkeiten“.

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Theaterprobe auf der Gasthaus-Bühne: Pascal Eckermann (v.l.), Maria Kariger, Klaudia Friedrich und Alexander Marko.

Quelle: Richter

Breitenberg. Im Gasthaus Zur Erholung probt der Heimat- und Kulturverein ein neues Theaterstück – „Der Countdown läuft“. Nach rund 20 Jahren Pause zum 700-jährigen Bestehen des Dorfes haben einige Aktive von früher die Theatertradition wiederbelebt. Schon jetzt ist klar, nächstes Jahr soll es wieder Theater in Breitenberg geben.

Auf der Bühne mit dem Bühnenbild von Manuela Koch hat die Truppe viel Spaß, auch wenn einige Schauspieler krankheitsbedingt fehlen. Die Souffleusen – Sandra Nolte und Heidrun Dornieden – müssen eben einspringen. Auf den langen Tischen im großen Saal stehen ein paar Bier.

Einen Regisseur, der das Sagen hat, gibt es nicht. „Wir machen das alle zusammen und versuchen, es gemeinsam hinzukriegen“, sagt Klaudia Friedrich. Sie und unter anderem auch Roland Pahl, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins, der den Bürgermeister Hugo Reiermann spielt, sowie Maria Kariger mussten nicht viel Überzeugzungsarbeit bei der Schauspielersuche leisten.

„Alle haben schnell zugesagt“

„Wir haben passende Leute für die Rollen gesucht und gefunden, alle haben schnell zugesagt“, erzählt Kariger.

Die Truppe probt jetzt dreimal in der Woche. „Wir müssen noch ganz schön rudern“, schwant Kariger. Manchen Hobbyschauspieler verfolgt die Rolle bereits bis in den Schlaf. „Ich träume schon von Hugo“, beichtet Bürgermeisterfrau Rosamunde, im wirklichen Leben Kariger, Premiere und vorerst einziger Aufführungstag  ist am Sonnabend, 27. Dezember. Gespielt wird um 14.30 Uhr auf der Bühne im Saal des Gasthauses Zur Erholung in der Langen Straße. Um  20 Uhr beginnt dort die zweite Aufführung.

Einziger Kartenvorverkaufstermin ist am Sonntag, 7. Dezember, von 10 bis 14 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. An jede Person werden maximal sechs Karten abgeben, um den Verkauf möglichst fair zu gestalten.

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