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Hoffnungsbotschaften am Himmel

Kontura 06 Hoffnungsbotschaften am Himmel

Im „Museumsgarten mit leicht paradiesischen Zügen“ - so die Beschreibung von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) - haben die Mitglieder des Kunstvereins Kontura am Freitagabend die Gäste ihrer Vernissage begrüßt. Zu sehen sind bei Kontura 06 Werke, die sich mit „Hoffnung“ beschäftigen.

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Weiße Ballons haben am Freitag Kontura-Künstler und Gäste der Vernissage steigen lassen.

Quelle: NE

Duderstadt. Ihren eigenen Hoffnungen Ausdruck verleihen: So lautete die „Aufgabe“, mit der sich die mehr als 100 Gäste der Vernissage beschäftigen: Jeder von ihnen bekam einen heliumgefüllten weißen Ballon in die Hand, an dem ein kleiner Zettel befestigt war. Während der Veranstaltung, dazu forderte sie Franka Maria Nolte auf, sollten sie sich Gedanken machen, was ihre größte Hoffnung sei - und schließlich den Ballon steigen lassen.

Während Franka gemeinsam mit Niels Zeuner und Selina Hagemenn „Colors of the Wind“ aus „Pocahontas“ spielten, hatte das Publikum Gelegenheit, zuerst die Gedanken und später die Ballons fliegen zu lassen.

Nolte nahm die Idee in seinem Grußwort auf und benannte seinen Wunsch: Er habe die Hoffnung, dass „unsere Kinder in Freude und Freiheit in dieser Stadt und diesem Land aufwachsen können“, sagte er. Sein Wunsch sei es, dass sich alle gesellschaftlichen Kräfte auf freiheitlich-demokratischem Wege bewegten, ohne „Ausschläge“ nach rechts oder links.

Die Wünsche und Hoffnungen von 18 Schulklassen und Gruppen von Kindern und Jugendlichen sehen die Besucher der Ausstellung rund um das Heimatmuseum, rund 200 Werke von Mädchen und Jungen sowie Konturakünstlern würden gezeigt, leitete Christiane Mosler in die Ausstellung ein. Sie erwähnte die Paradiesfische und Talismane, die XXL-Überraschungseier und Hoffnungsbotschaften als Flaschenpost und viele andere kreative Beispiele. „Die Ausstellung soll ein bunter, fröhlicher Gegenpol zu den düsteren Meldungen dieser Zeit sein“, sagte sie. Die Werke zeigte, was gut und schützenswert sei. Doch, appellierte sie, solle sich niemand allein auf die Hoffnung verlassen, sondern sein Glück selbst in die Hand nehmen. Frei nach Pipi Langstrumpf: „Mach dir die Welt wie sie dir gefällt.“

Kontura 06

Die Konzeptausstellung bringt das Thema Hoffnung bis Sonnabend, 16. Juli, an verschiedene Orte in Duderstadt. Zu sehen ist bereits die Installation „Hoffnung geben – Hoffnung pflegen“, eine Installation auf dem Stadtwall. Im Stadtpark weisen „Paradiesboten“ den Weg zum Museumsgarten. Von dort aus führt der Weg ins Heimatmuseum, wo der Titel der Schülerausstellung schlicht „Hoffnung“ lautet. An den Wochenenden hat zudem das Museumscafé geöffnet, das in dieser Zeit „Café Paradeisos“ heißt. Die Hauptausstellung im Rathaus wird am Sonnabend, 16. Juli, eröffnet.

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