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Holzerode ändert Bebauungsplan zugunsten von Wohnbebauung

Bauplätze im Pferdedorf Holzerode ändert Bebauungsplan zugunsten von Wohnbebauung

Im Pferdedorf Holzerode gibt es noch Bauplätze. Die Gemeinde Ebergötzen hat jetzt den Bebauungsplan für den Bereich „Unter der Struthbreite“ im größeren Umfang für Wohnbebauung zugeschnitten. Der Gemeinderat beschloss die nunmehr fünfte Änderung des B-Plans einstimmig.

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Mehr Platz für Wohnhäuser unter der Struthbreite in Holzerode.

Quelle: Schauenberg

Holzerode. Das Baugebiet liegt am südlichen Ortsrand westlich der Mühlenstraße und ist bereits zu mehr als der Hälfte bebaut. In der Vergangenheit wurden dort mit Ausnahme einiger Hobbypferdehaltungen ausschließlich Wohnhäuser errichtet. Die Pferdehaltung im bisherigen kleinen Rahmen bleibt in einem Bereich weiter erlaubt.

Mögliche Bedenken seien bereits im Vorfeld geklärt worden, sagte Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Bauplätze befänden sich im Privatbesitz, aber Bauwillige könnten sich bei ihm melden. Die Hobbypferdehalter bekämen für die Nutzung ihrer  Grundstücke im bisherigen Umfang Bestandsschutz.  

Mit der B-Plan-Änderung will die Gemeinde der tatsächlichen Entwicklung des Baugebietes Rechnung tragen. Der Bereich wird als Wohngebiet ausgewiesen. Für den Bereiche, in dem heute eine genehmigte Hobbypferdehaltung besteht, werden Sondergebiete für Wohnen und Pferdehaltung ausgewiesen. Nur Pferdehaltung ohne Wohnen ist nicht zulässig.

Der ursprüngliche Bebauungsplan aus dem Jahr 1999 hatte gegliederte Dorfgebiete für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten vorgesehen. Für mögliche Nutzungen durch die Landwirtschaft gab es aber keinen Bedarf. Weitere Pferdehaltungen konnten nach dem heute anzuwendenden Immissionsschutzrecht nicht mehr zugelassen werden. Das ergab ein Emissionsgutachten des TÜV Nord. Eine Geruchsbelästigung wäre dann so stark, dass in der Umgebung ein Wohnen nach den heutigen Ansprüchen auf Immissionsschutz nicht mehr zumutbar wäre, so die Gutachter. Nachdem das Gesamtgebiet nunmehr dem Wohnen zur Verfügung steht, soll es unter Einbeziehung von Baulücken über den derzeitigen Bestand hinaus keine weiteren Grundstücke mehr geben, auf denen Pferde gehalten werden dürfen.

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