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Holzskulpturen in Herbigshagen

Internationales Symposium von Holzbildhauern Holzskulpturen in Herbigshagen

Die Natur erleben und schützen, das hat sich die Heinz-Sielmann-Stiftung auf ihre Fahnen geschrieben. In der vergangenen Woche zeigten hier Holzbildhauer ihre Kunst– ganz im Sinne der Stiftung sind Tiermotive aus Eichenholz entstanden. Die Skulpturen werden dauerhaft auf dem Gelände des Guts Herbigshagen zu sehen sein.

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Luchs mit drei Jungen und (v.l.) Christoph Neumann, Marketing Sielmann Stiftung, Heinz Günther und Wolfgang Nolte: Foto: bb

Quelle: bb

Duderstadt. Aus Schwarzenberg war Holzbildhauer Paul Brockhage gekommen und ließ sich von den tief fliegenden Schwalben auf dem Gut und der Eichsfelder Landschaft insprieren. So entstand eine geschwungene Bank mit Schwalben an Metallstangen. Ein kapitaler Hirsch wurde ebenso wie filigrane Heidschnucken und eine Ziege, die gerne an die Birnen des über ihr stehenden Baumes herankommen würde, aus Holz geformt.

Die Werke aus Eichenholz, das zwischen 200 und 280 Jahre alt ist, werden auf dem Gut verbleiben. „Wir bedanken uns für die große Gastfreundschaft“, sagte der Hüpstedter Holzbildhauer Heinz Günther. „Als ich von der Möglichkeit hier gehört habe, da war ich gleich Feuer und Flamme“, sagte er und hatte Kollegen für das Symposium begeistert. So hatten zehn Kollegen aus Polen, Frankreich, England und allen Teilen Deutschlands ganz unterschiedliche Skulpturen aus Eichenholz erschaffen.

„Großartig, was hier entstanden ist“, sagte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte und dankte allen Künstlern. „Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur war uns ganz wichtig“, sagte Nolte, der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates ist und auch Grüße der Vorsitzenden Inge Sielmann überbrachte. Nolte will sich für ein nächstes Projekt im kommenden Jahr mit Günther zusammensetzen. „Wir werden bestimmt zueinanderfinden, wenn die Rahmenbedingungen, wie hier auch geschehen, zusammenpassen“, sagte Nolte.

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©Richter