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„Hotel Zum Kronprinzen“ wird „Der Kronprinz“

Hotelier Franz-Josef Otto plant Veränderungen „Hotel Zum Kronprinzen“ wird „Der Kronprinz“

Hochwertige Küche, verbunden mit einem Gefühl, das die Eichsfelder schätzen: Hier bin ich zu Haus, hier gehöre ich hin. Das ist die Linie, die Hotelier Franz-Josef Otto in seinen Häusern verfolgt. Am Mittwoch gehört er zu den Podiumsteilnehmern beim Forum Eichsfeld in der Sparkasse.

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Kerstin und Franz-Josef Otto.

Quelle: Richter

Duderstadt. Einfach mal beim Alten bleiben, das ist nicht sein Ding. Sicher, das Mettwurstbrot gehöre auf seine Karte, sagt der in Fuhrbach aufgewachsene Gastronom, der nach dem Abitur 1983 die Hotelfachschule absolviert hatte. Dennoch sei er ständig auf der Suche nach Verbesserungen. Im Falle des Hotels Zum Löwen, das er kurz nach seiner Hochzeit 1999 übernahm, soll zukünftig soll ein neuer Küchenchef zum Gelingen des Gesamtkonzepts beitragen. Ein Franzose, der bereits Stationen in England und Irland hinter sich gebracht hat, soll das Team verstärken und ab etwa April der Karte seine neue Handschrift geben.

Was ihn ebenso umtreibe, sei die Rückbesinnung auf Werte, die schon die Großeltern zu schätzen wussten, und die heute eine Art Luxusgut seien, sagt Otto. Mit dem „Kronprinzen“ – dem bisherigen „Hotel Zum Kronprinzen“ – mache er derzeit den Anfang. Schon der Name signalisiere eine Rückbesinnung und Erdung, erklärt Otto: „Im Eichsfeld nennt das Hotel ohnehin jeder so“, begründet er einen nicht unerheblichem Schritt und meint damit die Bezeichnung des Betriebs als „Der Kronprinz“:

Dem Traditionslokal einen neuen Stempel aufzudrücken, sei nicht allein eine Entscheidung für ein neues Label der „Marke Kronprinz“ gewesen, sondern auch die Entscheidung für eine konzeptionelle Neuausrichtung – konsequent regional will Otto am Markt auftreten. „Wir passen uns dem Zeitgeist an und werden gleichzeitig authentischer“, glaubt der Gastronom, der die Geschicke in Fuhrbach gemeinsam mit seiner Frau Kerstin leitet.

„Das Eichsfeld riechen und schmecken“ sollen seine Gäste, sagt Otto. Das betreffe auch das Restaurant Graf Isang. Dort wie auch in seinen anderen Häusern wolle er die Lebensart vermitteln, die er in seiner Familie von Kindesbeinen an kennengelernt habe. „Ich will nicht der krawattentragende Hoteldirektor sein, der nur Anweisungen gibt. Ich möchte auch hinter dem Tresen stehen und mit meinen Gästen sprechen.“

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