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Hubertus Werner (CDU) unterstützt Bus-System bis in die Innenstadt

Lange Linien weiter führen Hubertus Werner (CDU) unterstützt Bus-System bis in die Innenstadt

Wie kommen die Menschen, insbesondere die älteren, in die Kernstadt? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit Kommunalpolitiker aller Fraktionen. Vorschläge zu einem Rufbus-System sind bisher gemacht worden, auch über die Einrichtung eines Anruf-Sammeltaxis wurde bereits diskutiert.

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Ortsbürgermeister unterstützt Vorschlag zum Bus-System bis in die Duderstädter Innenstadt – auch für Touristen.

Quelle: Mischke

Duderstadt. Auch die Idee, Linienbusse über Haltestellen in der Innenstadt zu lenken, kam bereits auf. Ein Vorschlag, mit dem sich auch Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU) anfreunden kann. „Ich würde bevorzugen, die Buslinien an der Unterkirche zum Halten zu bringen“, erklärt er. Dabei könne die An- und Abfahrt seiner Ansicht nach auf die Geschäftszeiten beziehungsweise die Praxiszeiten der Ärzte beschränkt werden.

Werner sieht darin zwei Vorteile: Zum einen wären die Busfahrer nicht mehr gezwungen, die relativ engen Straßen um die Fußgängerzone herum nehmen zu müssen, zum anderen könnten Besucher direkt in der Marktstraße aussteigen. „Für einen alten Menschen ist der Weg vom Zentralen Omnibus-Parkplatz in die Stadt schon zu weit“, glaubt er. Sei derjenige zudem mit Einkäufen bepackt, sei der Weg nicht mehr zu schaffen. „Wir wollen aber die alten Leute mobil halten“, sagt Werner.

Ein eigenes Stadtbussystem hält ebenso wenig für finanzierbar wie das Anruf-Sammel-Taxi. Aber „lange Linien könnten einfach weitergeführt werden“. Ob sich die Haltestellen an der Ober- und Unterkirche befinden sollten, hänge davon ab, wie oft sie eingesetzt würden. „Es müssen nicht den ganzen Tag Busse die Markstraße hoch und runter fahren“, glaubt er. Auch Touristenbusse würde Werner gern näher an der Stadt sehen.

Er schlägt vor, sie für einen begrenzten Zeitraum von eventuell drei Stunden an der Oberkirche parken zu lassen, damit Touristen bereits vor der ersten Sehenswürdigkeit aussteigen könnten. Werner sähe darin einen deutlichen Attraktivitätsgewinn für die Stadt, da Besucher einen guten ersten und einen guten letzten Eindruck der Stadt hätten. „Für Reisende ist der Bus das Zuhause. Das darf nicht weit weg sein von den Erlebnisorten“, begründet er.

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