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Hüttenparty: Privates Projekt wird „Erfüllung einer Vision“

Letztes Event am 18. September Hüttenparty: Privates Projekt wird „Erfüllung einer Vision“

Wo lässt sich im Eichsfeld am besten feiern? Eine gute Frage. Eine passende Antwort darauf haben laut eigener Aussage die Obernfelder Party-Organisatoren um André Ehbrecht und Christian Wüstefeld gefunden.

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Am Veranstaltungsort: die Organisatoren der Obernfelder Hüttenparty im Jahr 2004.

Quelle: EF

Als legendär gelten mittlerweile die von ihnen ins Leben gerufenen Hüttenpartys und Kirmesmärkte in ihrem Heimatdorf. Eine zehnte und letzte Hüttenparty soll es nun am Sonnabend, 18. September, auf dem Obernfelder Sportplatz in einem Festzelt geben – mit dabei ist die Cover-Gruppe Swagger.

„Gestartet ist das Projekt Hüttenparty im privaten Kreis“, berichtet Wüstefeld. Unter der Überschrift Geburtstagsfete wurde die erste Hüttenparty 1998 veranstaltet. Als „die Erfüllung einer Vision“ bezeichnet der Mit-Initiator was dann geschah: Zusammen mit einem unter dem Pseudonym Guido K. firmierenden Lokal-DJ aus Nesselröden überlegte sich der Obernfelder Freundeskreis, dass es Zeit sei für etwas Größeres. Die aus acht Feten-Fans bestehende Truppe der ersten Stunde gründete den Stammtisch OSG, um eine Veranstaltung nach eigenem Gusto auf die Beine zu stellen.

Ein Ort war schnell gefunden: Die Grillhütte am Obernfelder Waldrand sollte Party-Schauplatz und Namensgeber werden. Der Grundgedanke, den Abend für ein generationsübergreifendes Klientel zu gestalten, erwies sich bereits bei der ersten Hüttenparty als fruchtbar. „Es waren einige Senioren dort zum Kartenspielen. Sie sind den ganzen Abend geblieben“, berichtet Wüstefeld. Die dörfliche Mundpropaganda zeigte Wirkung. Rund 350 Personen besuchten an diesem Abend die Grillhütte.

Im zweiten Jahr legten die OSGler das Event noch größer an, Flyer wurden verteilt und die Werbetrommel wurde gerührt. Das Datum, in jedem Jahr der erste Freitag im August, blieb gleich und sollte sich auch nicht mehr ändern. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, zirka 800 Gäste feierten 1999 am Waldrand. Noch weitere sieben Jahre in Folge verdoppelte sich an jedem ersten Freitag im August die Einwohnerzahl Obernfelds. Das HP-Team sparte nicht an Attraktionen. Sie installierten einen Laser auf der Hütte, um auch den entferntesten Party-Pilgern den Weg zu leuchten, engagierten Feuerschlucker und bauten eine mehrere hundert Meter lange Lichterkette als Anflugschneise, die sie in die Bäume hängten. 2001 lockte diese sogar recht ungewöhnliche Gäste an. Eine Bikergruppe aus Hamburg war auf das Spektakel aufmerksam geworden und mischte sich spontan unter die Eichsfelder. Die motorisierten Rocker vom Elbufer waren so begeistert, dass sie im nächsten Jahr noch einmal anrollten.

Aus den Hüttenpartys wurde 2006 die Kirmes im Krug, die, nachdem es um die OSG-Truppe ruhiger geworden war, vier Jahre lang als Nachfolger der Zusammenkünfte am Waldrand fungierte. Da auch diese Tradition jetzt ablebt, wollen Ehbrecht, Wüstefeld und ihre Crew ein letztes Mal mit einem großen Fest ihre Glanzzeit aufleben lassen: Am Sonnabend, 18. September, wird es auf dem Obernfelder Sportplatz in einem Festzelt die zehnte Hüttenparty geben. Das Team, welches mittlerweile aus 28 Personen besteht, hat sich Unterstützung von der Jenaer Band Swagger geholt. Die fünf-köpfige Cover-Gruppe trumpft mit vielen Klassikern aus dem Bereich Rock, Pop und Nu-Metal auf.

Von Anna Kleimann

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