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Humor, Mutterwitz und Schlagfertigkeit

„Plattdütschen Frünne“ in Holungen Humor, Mutterwitz und Schlagfertigkeit

Paul Hamelmann hat im Holunger Bürgerhaus die Gäste zum Abend der „Plattdütschen Frünne“ begrüßt. Unter anderem bereicherten die „Fernschen Pieper“, die „Brehmer Eichel“, die „Hohlinger Boonsäcke“ sowie Gäste aus Fuhrbach, Gieboldehausen, ­Beuren und Weißenborn-Lüderode den Mundartabend mit Beiträgen.

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Die Kindertanzgruppe aus Holungen begeisterte mit zwei Trachtentänzern.

Quelle: r

Holungen . „Schade, dass nicht mehr überall platt gesprochen wird“, bedauerte Bürgermeister Dieter Redemann (CDU). Das Plattdeutsche sei gekennzeichnet von Humor, Mutterwitz und Schlagfertigkeit. Die Kindertanzgruppe aus Holungen eröffnete das Programm mit einem Trachtentanz, ehe Josefine Ertmer und Jolina Döring mit ihrer Interpretation der zehn Gebote die Lacher auf ihrer Seite hatten.

Hamelmann erläuterte die lokalen Unterschiede im Plattdeutschen. „Kirche“ heiße in Brehme „Karken“, in Holungen aber „Kerken“. Franziska Hoffmeier, Mia Ertmer und Lina-Elice Ertmer nahmen die Gäste mit in die Welt der Eichsfelder Sagen. „Ein Riese, der einst von Nordhausen über Bleicherode ins Eichsfeld kam, freute sich so sehr über diesen Landstrich, dass er sich am Sonnenstein ausruhte und die wunderschöne Gegend betrachtete. Bevor er weiterging, entleerte er den Sand in seinen Stiefeln und schüttete ihn auf den Boden“, berichteten die drei jungen Damen, wie der Hügel „Brauner Bühl“ der Sage nach entstand.

Der ortsansässige Männergesangsverein „Einigkeit“präsentierte mehrere Liedern Holunger Komponisten. Im Anschluss begrüßten die Brüder Jakob, Elias und Daniel Weidemann aus Weißenborn das Publikum auf plattdeutsch: „Wie sieht de Breure Weidemann und wi willt jeek moo wat vertellen.“ Die Brüder, die sich gern mal „kawweln“, berichteten von ihren Erlebnissen auf dem Katholikentag in Leipzig und erzählten eine amüsante Anekdote von „heimlich aufgegessenen Keksen“.

Nach dem „Rock‘n‘Roll“-Tanz der Holunger Kindertanzgruppe trugen auch Rita Maulhardt aus Ferna, Anneliese Kopp und Hermann Friederici aus Wollbrandshausen, Alfred Haase aus Brehme und der Präsident der „Plattdütschen Frünne“, Werner Grobecker aus Gieboldehausen, mit ihren Beiträgen zum gelungenen Abend bei.

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