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Hunderte Feuerwehrleute im Kampf gegen die Uhr

Feuerwehrwettstreit auf der Talwiese Hunderte Feuerwehrleute im Kampf gegen die Uhr

Für den Regionalentscheid der Leistungswettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehren sind Blauröcke aus ganz Südniedersachsen nach Duderstadt gekommen. Auf der Talwiese an der Eichsfeldhalle haben die Wehren aus den Landkreisen von Gifhorn bis Göttingen ihre Einsatzbereitschaft gezeigt.

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Regeln: Wettkampfübungen unterliegen klaren Vorgaben.

Quelle: Tietzek

Rund 700 Feuerwehrleute tummeln sich auf der Talwiese. 61 Wettbewerbsgruppen aus den Freiwilligen Wehren des Bezirks Braunschweig sind hier zum Regionalentscheid angetreten. Das Geschehen konzentriert sich auf vier Wettkampfbahnen. Hier führen die Einsatzkräfte nach festen Regeln Löschangriffe durch – einige Teams mit Wasser aus Fahrzeugen, andere mit per Tragkraftspritze aus offenem Gewässer angesaugtem Wasser. Die Aufgaben der Brandbekämpfer: das simulierte Löschen eines Brandes im ersten Stock, und das Verhindern der Ausbreitung eines Brandes. Dafür bilden die Einsatzkräfte gezielt Wasserwände. Auf der Talwiese beobachten zahlreiche Zuschauer dieses Szenarium. Sie können beobachten, dass die Feuerwehrkameraden nicht nur gegen die Zeit kämpfen. Sie sehen auch, wie gestrenge Wettkampfrichter genau darauf achten, dass die Übungen nach den offiziellen Dienstvorschriften durchgeführt werden. Schließlich geht es hier nicht nur um den sportlichen Wettstreit. Der Regionalentscheid ist zugleich ein wertvolles Training Übung für den Ernstfall.
Die Brandbekämpfer bleiben für die Schaulustigen nicht bloß anonyme Personen in Uniformen. Per Durchsage erhalten die Zuschauer Namen und Hintergrundinformationen über die Mannschaften. „Als nächstes tritt die Mannschaft Linden II aus dem Landkreis Wolfenbüttel an. Linden ist bekannt für den Jägermeister“, lautet eine der Durchsagen.

Von Bahn zu Bahn arbeiten sich die Teams voran, je nach Art der geforderten Aufgaben. Aufgeweichter Boden verhindert von Zeit zu Zeit das Vorankommen. Hier zeigt auch der Bauhof der Stadt Duderstadt Einsatz. Mithilfe von Kies wird der Boden gegebenenfalls wieder befahrbar gemacht. Traktoren kommen zur Hilfe, wenn sich ein Einsatzfahrzeug festgefahren hat. Die Schlagkraft der Feuerwehren können die Zuschauer in Duderstadt nicht nur in Form des Wettbewerbes sehen. Die Organisatoren haben zudem eigens Vorführungen für Besucher arrangiert. Zu sehen sind neben Techniken zur Brandbekämpfung auch Einsatzfahrzeuge und weiteres Gerät, beispielsweise eine Wärmebildkamera. Sie hilft, Brandquellen aufzuspüren, aber auch eingeschlossene Personen können gefunden werden, erfahren die Zuschauer.

Die sechs besten Teams jeder Wertungsgruppe qualifizieren sich für den Wettbewerb auf Landesebene 2011 in Bockhorn, Landkreis Friesland. Matthias Moneke

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„Beim Ortstermin haben wir das Gelände genau sondiert. Leider hat sich der Unterbau des Einfahrtsbereiches zur Talwiese durch den Regen im August weniger stabil gezeigt, als angenommen“, nimmt Feuerwehr-Kreisabschnittsleiter Ost, Heinrich Marx, jetzt Stellung zu Vorwürfen in Online-Kommentaren auf der Tageblatt-Homepage.

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©Richter