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Immer mehr Waschbären im Eichsfeld

Zahl steigt rapide Immer mehr Waschbären im Eichsfeld

Im Eichsfeld steigt die Zahl der Waschbären offenbar rapide weiter an.  Im Streckenergebnis für das Jagdjahr 2014/2015, in dem geschossene und unter anderem im Straßenverkehr umgekommene Tiere bis zum 14. Februar erfasst werden, registrierte die Jägerschaft Duderstadt 422 geschossene Waschbären.

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Quelle: Steffen/dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Das ist die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen, und es sind 89 Tiere mehr als im Vorjahreszeitraum. Erstmals waren im Eichsfeld im Jagdjahr 1992/1993 zwei Waschbären geschossen worden. Kreisjägermeister Alfred Ballhausen rechnet auch in Zukunft damit, dass sich die rasante Entwicklung trotz wiederholter Staupeerkrankungen fortsetzt. 

Die Zahlen beim Rehwild bleiben über die Jahre relativ konstant. 563 Stück, davon 87 als Fallwild, werden im Streckenergebnis aufgeführt. Das sind 50 weniger als im Vorjahr. 311 Wildschweine wurden zur Strecke gebracht, davon zehn Stück Fallwild. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr um 67 Stück. Eine intensive Bejagung des Schwarzwildes ist aus Sicht Ballhausens mit Blick auf die drohende Afrikanische Schweinepest „dringend notwendig“.

84 Hasen, davon 50 Stück Fallwild, werden im Streckenbericht aufgeführt. Einen Rückgang um zehn Stück verzeichnete die Jägerschaft. Die Zahl der Dachse nimmt hingegen mit 100 Stück um 29 zu. Auch beim Fuchs verzeichnen die Jäger einen Anstieg um 79 auf 447 Stück, davon 63 als Fallwild.

Beim Federwild ist die am häufigsten geschossene Art im Eichsfeld mit 337 Stück die Rabenkrähe, Ein Rückgang um 30 ist damit zu verzeichnen. Mit 302 Stück folgt die Stockente und mit 126 Stück die Elster. Auch eine Wildkatze taucht im Streckenbericht auf. Sie wurde auf der Kreisstraße zwischen Hilkerode und Brochthausen überfahren.

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©Richter