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Immingerode für Kindersegen geehrt

Bürgermeister Wolfgang Nolte lobte den Mut der Eltern Immingerode für Kindersegen geehrt

Bürgermeister Nolte hat am Freitag die Familien aus dem Ortsteil mit der höchsten Geburtenrate im Rathaus empfangen. In diesem Jahr wurde die Ehre den Eltern aus Immingerode und ihrem Nachwuchs zuteil.

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Bürgermeister Nolte begrüßt in diesem Jahr die Neugeborenen der Ortschaft Immingerode.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Alle Jahre wieder“ erklingt im Bürgersaal des Rathauses. Die weihnachtlichen Geigenklänge der drei Schülerinnen der Musikschule des Landkreises Göttingen verweisen aber nicht nur auf das alle Jahre wiederkehrende Weihnachtsfest. Bereits seit 1988 lädt die Stadt alljährlich die Eltern des Ortes mit der höchsten Geburtenrate ins Rathaus ein. „Wir wollen deutlich machen, wie wichtig unsere Kinder sind“, so Nolte.

Das 477-Einwohner-Dorf Immingerode stellt mit 10 Geburten in diesem Jahr die Spitze der Statistik. Bereits zum zweiten Mal führt es die Statistik an. Zusammen mit Fuhrbach und Tiftlingerode belegt Immingerode den vierten Platz im Gesamtranking. Führend ist Esplingerode, dessen Familien mitsamt Nachwuchs schon neun Mal ins Rathaus eingeladen waren.

Die eingeladenen Eltern indes sind froh, im ländlichen Eichsfeld zu leben. Clarissa Scheffler, Mutter von Emil, wuchs selbst in der Region auf. „Ich freue mich, dass er hier auch aufwächst“, sagt die Mutter zur Zukunft ihres Sohnes. „Ich war erst mal ein bisschen erstaunt, dass wir zu dem Dorf gehören“, sagt Susanne Hesse. Für ihren Sohn Cassian wünschen sich ihr Mann Michael Reinhardt und sie eine möglichst unbeschwerte Kindheit im ländlichen Umfeld Immingerodes.
Schwester Cárola Brun, Oberin des Krankenhauses St. Martini, wendet sich zudem mit einem besonderen Anliegen in Bezug auf Geburten an die Duderstädter: Am 4. Januar 1956 verzeichnete das Krankenhaus die erste dokumentierte Geburt. „Wer ist an diesem Tag geboren?“, fragt die Ordensfrau nun.

Von Finn Lieske

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