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In Gerblingerode entstehen zwei neue Baugebiete

24 Plätze – 36 Interessenten In Gerblingerode entstehen zwei neue Baugebiete

Während andere Eichsfelder Dörfer mit viel Engagement gegen den stetigen Einwohner-Schwund kämpfen, kann der Duderstädter Ortsteil Gerblingerode positiv in die Zukunft blicken. Nachdem vor rund drei Jahren das Neubaugebiet Jecksberg auf den Weg gebracht wurde und dieses innerhalb kürzester Zeit voll bebaut war, hat der Ortsrat jetzt mit der Bestätigung des entsprechenden Beschlusses die Weichen für gleich zwei weitere Baugebiete gestellt.

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In der Verlängerung Wehnder Straße/Wandshofweg will die Gemeinde Gerblingerode ein zweites, neues Baugebiet erschließen.

Quelle: Richter

Gerblingerode. Auch alle städtischen Gremien haben dazu bereits grünes Licht gegeben.

14 bis 16 Parzellen werden einmal in Verlängerung des Drossselweges in Richtung Tierheim Duderstadt entstehen, rund acht weitere in Verlängerung der Wehnder Straße. „Insgesamt werden es 22 bis 24 Bauplätze sein“, sagt Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU), der sich besonders über die große Nachfrage nach Bauland im Rosendorf freut: „Insgesamt 36 Interessenten haben wir für die rund 24 Baugrundstücke“.

Die Erschließung wird – wie bereits im Baugebiet Jecksberg – über eine private Gesellschaft erfolgen. Ende November, so Thriene, würden alle Grundstücksteilnehmer zu einem Gespräch eingeladen, danach werde es auch ein Vorgespräch mit den potenziellen Käufern geben.

Lücken werden geschlossen

Nicht aus dem Blick verlieren wird der Ortsrat – bei aller Freude über die große Nachfrage nach Bauplätzen – die Baulücken im Ort. Seit Jahren ist das Thema sowohl im Bereich Duderstadt als auch in den umliegenden Dörfern aktuell. Auch hier kann Gerblingerode auf wachsendes Interesse verweisen.

„Die sind bei uns im Ort deutlich weniger geworden. Sogar am Hohen Berg, wo einzelne Bauplätze schon fast 30 Jahre brachliegen, werden Lücken geschlossen. Teils handelt es sich dabei um die als wenig attraktiv geltenden Eckgrundstücke, die jetzt gut weggehen“, berichtet der Ortsbürgermeister.

Nicht mehr gebaut wird im Grenzweg. Ursprünglich war in dem einstigen Neubaugebiet ein Areal für zusätzlichen Parkraum ausgewiesen worden, das noch im Besitz der Stadt ist. Da die Anlieger aber auf zusätzliche Parkplätze verzichtet haben, liegt der Bereich als Grünstreifen zwischen Gehweg und Grundstücken brach und muss regelmäßig durch die Stadt gemäht und gepflegt werden.

Ein Eigentümer möchte den Grünstreifen entlang seines Grundstückes jetzt dazukaufen, weitere Eigentümer auf der Westseite des Grenzwegs, so Thriene, hätten die gleiche Absicht geäußert. Um den Grünstreifen veräußern zu können, müsse der Bebauungsplan geändert werden, was jetzt in die Wege geleitet werden soll.

Arbeitskreis für Dorferneuerung

Die Dorferneuerung für die sechs Duderstädter Dörfer, darunter Gerblingerode, geht in eine neue Runde. Das Planungsbüro ist nach erfolgter Ausschreibung ausgewählt worden, jetzt steht die Einberufung des Arbeitskreises an. Im Arbeitskreis sind alle Ortsbürgermeister der betroffenen Orte vertreten, je Ort sollen noch einmal rund zehn Bürger aus allen Alters- und Berufsgruppen einschließlich Kirchenvertreter und Gewerbetreibende dazukommen.

„Die Zusammensetzung soll gesellschaftlich breit gefächert sein. Jetzt müssen wir im Ortsrat darüber beraten, wer für die Mitarbeit in diesem Gremium geeignet ist. Eine entsprechende Liste haben wir im Ortsrat bereits erarbeitet“, erläutert Thriene die nächsten Schritte.

Das ausgewählte Büro Lange-Puche werde jetzt eine erste Planung für jeden Ort erstellen. „Das wird wohl das gesamte kommende Jahr in Anspruch nehmen. Erste Projekte werden unserer Einschätzung nach erst 2016 umgesetzt werden können“, sagt Thriene.

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©Richter