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Inge Sielmann ehrt Naturfilmer-Nachwuchs

CAMäleon-Wettbewerb Inge Sielmann ehrt Naturfilmer-Nachwuchs

Inge Sielmann, Stifterin des Jugendfilmpreises CAMäleon, lässt es sich nicht nehmen, den Gewinnern des Jugendfilmwettbewerbs der Heinz-Sielmann-Stiftung persönlich zu gratulieren. 71 Teilnehmer zwischen zwölf und 18 Jahren, darunter auch Jugendliche aus dem Eichsfeld, hatten am Jugendwettbewerb teilgenommen.

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Im Kreis der Jugendfilmpreis-Stifterin Inge Sielmann (5. von links)  und der Jury: Gewinner des CAMäleon-Wettbewerbs.

Quelle: EF

Eichsfeld/Eckernförde. Die Preisverleihung findet alljährlich im Rahmen des internationalen Naturfilmfestivals Green Screen in Eckernförde statt. „Filme deine Welt, damit sie länger hält“ lautet das CAMäleon-Motto. Beim Wettbewerb werden Jugendliche dazu auffordert, einen Kurzfilm zu einem Naturthema einzusenden. Bewerbungen waren auch in diesem Jahr unter verschiedenen Kategorien möglich. Im letzten Jahr hatte die Westeröderin Lena Saenger mit ihrem Film „Der Natur auf der Spur“ in der Kategorie „Bester Naturfilm ohne fachliche Anleitung“ den ersten Platz gemacht. Sie hatte die Jury mit ihrer Wanderung durch die Eichsfelder Heimat überzeugt.

Auch in diesem Jahr waren beeindruckende Werke unter den Einsendungen. Die beiden zwölfjährigen Schülerinnen Olivia Salm und Lucy Strauch wurden für ihren Streifen „Die Ameise und ihr Staat“ in der Altersgruppe der Zwölf- bis 15-Jährigen ausgezeichnet. Der 16-jährige Philipp Gerhardt filmte das Leben von Amphibien, besonders von Salamandern, und gewann mit „Leben in zwei Elementen“ den Preis der Altersklasse 15- bis 18-Jährige. „Es ist sehr beeindruckend, was Philipp an Material zusammengetragen hat“, lobte die Jury, die unter anderem aus professionellen Naturfilmern bestand.

Vernetzung von Lebensräumen durch Grünbrücken

Die Notwendigkeit der Vernetzung von Lebensräumen durch Grünbrücken zeigten Jon-Vincent Drewes (15), Marcel Cremer-Dürr (15), Joris Max Lassen (11) und Finja Lück (15) in ihrem Werk „Artenvielfalt durch Biotopverbund“. Der Beitrag ist im Rahmen eines fünftägigen Naturfilm-Camps entstanden und hat den Sonderpreis „Naturfilm unter fachlicher Anleitung“ gewonnen. „Der Film ist ein Plädoyer für die Schaffung von Wandermöglichkeiten für verschiedene Tierarten“, so die Begründung der Jury.

Beim CAMäleon-Jugendfilmwettbewerb können sich Jugendliche einzeln, als Team, als Film-AG oder als Schulklasse bewerben. Ausgelobt wird der Wettbewerb alljährlich in den Kategorien Naturdokumentation oder Naturreportage. Während die Dokumentation ein realistisches Bild von Naturereignissen vermitteln soll, steht bei der Reportage ein emotionaler Erlebnisbericht im Vordergrund.

Die vollständigen Jurybegründungen sowie alle acht ausgezeichneten Filme sind im Internet unter camaeleon-jugendfilmpreis.de/rueckblick/so-war-2012 zu finden.

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Jugendliche ab zwölf Jahre können noch bis zum 15. Juli ihr Talent beim CAMäleon-Filmpreis der Heinz-Sielmann-Stiftung unter Beweis stellen. Ausgezeichnet werden die Gewinner im September beim Darßer Naturfilmfestival an der Ostsee in Anwesenheit renommierter Naturfilmer. Im vergangenen Jahr hatten 71 Jugendliche - auch aus dem Eichsfeld - teilgenommen.

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