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Initiative auf 150 Förderer angewachsen

Unterstützung für St. Martini Initiative auf 150 Förderer angewachsen

Die Förderinitiative St. Martini entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. Ein Jahr nach dem offiziellen Start ist die Zahl der Mitglieder auf 150 gestiegen. Eine ganze Reihe von Förderprojekten wurde umgesetzt, weitere sind in Planung.

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Die Torte diente als Geschenk der Förderinitiative St. Martini für Schwester Cárola Brun.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Ein Imagefilm des Vinzenz-Verbundes stimmte in der zweiten Förderer-Versammlung auf die positive Bilanz ein. Unter dem Leitspruch „Für Sie da - für Sie nah“ will die Initiative dazu beitragen, das zum Vinzenz-Verbund gehörende Krankenhaus mit Krankenpflegeschule und Altenpflegeheim für eine wohnortnahe Versorgung nachhaltig in der Region zu verankern und zu sichern.

Durch die Finanzierung von Projekten, die die Kostenträger nicht abdecken, soll die Attraktivität der Einrichtungen gesteigert werden. Über die intensive Öffentlichkeitsarbeit der Initiative informierte Vinzenz-Verbund-Sprecher Florian Grewe, über die dank der Förderer und vieler Einzelspenden solide Finanzlage St.-Martini-Geschäftsführer Markus Kohlstedde. Trotz der bereits getätigten Investitionen hat die Initative zurzeit ein Guthaben von 38 000 Euro.

Die nächsten Projekte stellte Markus Teichert vor. Die Neugestaltung der Entbindungsräume will die Initiative ebenso unterstützen wie die Umgestaltung des Gynäkologie-Wartebereichs und des Neugeborenenzimmers. Für die Krankenpflegeschule sollen 25 Gymnastikmatten angeschafft werden, die Supervision von Pflegekräften ebenso wie Fit-for-Work-Seminare gefördert werden. Zur Entlastung der Stationsschwestern werden fahrbare Blutdruck-Messstationen gekauft.

Und auch an der Neugestaltung der Gartenanlage, für die zurzeit ein Konzept erstellt wird, will sich die Initiative beteiligen. Bereits umgesetzt wurde die Neugestaltung des gut angenommenen Friseurstübchens, sechs Rollstühle zum Patienten-Transport, drei Rollbretter zur Umlagerung, die Sanierung des Abschiedsraumes und ein Kühlaggregat für diesen „Raum des Friedens“, die Renovierung der Onkologie-Räume und des angrenzenden Steingartens sowie die Anschaffung eines mobilen Beatmungsgerätes, das Chefarzt Patrick Jung den Förderern demonstrierte.

Als 150. Mitglied begrüßt wurde Anne Christin Risse von der gleichnamigen Bäckerei. Deshalb hat Oberin Sr. Cárola Brun zu ihrer Verabschiedung auch eine Torte mit dem Aufdruck 150 Mitglieder bekommen. Der Initiative bleibt Brun, die um ehrenamtliche Helfer für Besuchsdienste warb, erhalten.

Seit Jahresbeginn gibt es am Krankenhaus durch ein Landesgesetz vorgeschriebene Patienten-Fürsprecher. „Als sind neutral, eine Art Kummerkasten und freuen uns über Anregungen“, sagte Ulrich Sommer, der sich die Aufgabe mit Bertil Holst teilt. Die beiden Patienten-Fürsprecher haben wöchentliche Sprechzeiten und wollen auch die Stationen besuchen.

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©Richter