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Initiative für Dorfladen in Hilkerode

Bürger sind gefragt Initiative für Dorfladen in Hilkerode

Die knapp 400 Haushalte in Hilkerode bekommen am Wochenende Post vom Ortsrat. Der bemüht sich nach Schließung des Edeka-Marktes um die Einrichtung eines Dorfladens für die Grundversorgung mit Lebensmitteln.

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Quelle: Mischke

Hilkerode. Dafür bedarf es auch der finanziellen und ideellen Unterstützung der Dorfbewohner. „Wir wollen erst einmal die Bereitschaft erfragen, sich einzubringen“, sagt Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU). Dann könne geklärt werden, ob als Unternehmensform ein Förderverein, eine privatwirtschaftliche oder eine genossenschaftliche Lösung in Frage komme.

Bei einem reinen Lebensmittelmarkt soll es laut Rust nicht bleiben: „Ein Dorfladen ist gewissermaßen Akupunktur für das Dorf. Wir brauchen verschiedene Säulen, damit er ein kommunikativer Anlaufpunkt wird.“ In dem Schreiben an die Hilkeröder Bürger sind deshalb auch Stichworte aufgelistet, die bereits in einer Bürgerversammlung zum Thema  Dorftreff gefallen sind: Poststelle, Apotheken- und Wäschedienst, Café, Pinwand, Kopiergerät, Puffer und Eisenkuchen, Frühstück, Grillen im Sommer, Schulbuchbestellung und Schuhreparatur-Annahmestelle.

Vor allem die Kommunkation bleibe nach Schließung des Lebensmittelmarktes auf der Strecke, sagt Rust. „Das Leben in Hilkerode ist extrem ruhig geworden“, heißt es im Schreiben des Ortsrats: „Hat man sonst am Brunnen ein reges Treiben beobachten können, trifft man jetzt keinen Menschen mehr an.“ Der Laden im Dorf sei vor allem für die „vergessenen Dinge“ willkommen gewesen.

Rust setzt auch auf das Dorferneuerungsprogramm, in das Hilkerode mit einer Gruppe weiterer Orte aufgenommen worden ist. Wegen Überarbeitung der Kriterien könne es allerdings erst ab 2016 anlaufen: „Wir wären froh, wir hätten die Dorferneuerung schon jetzt.“

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Von Redakteur Kuno Mahnkopf

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