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Intensive Vorbereitungen auf fünfstündige Show

Mingeröder Büttenabend Intensive Vorbereitungen auf fünfstündige Show

Zweimal ging der Vorhang bereits auf, ein drittes und letztes Mal in diesem Jahr werden die Mingeröder Narren am heutigen Abend auf dem Saal des örtlichen Elfer-Ratskellers ihren traditionellen Büttenabend feiern. Wie viel Vorbereitung für die fünfstündige Veranstaltung des Mingeröder Carneval-Vereins (MCV) nötig ist, das wissen die meisten nicht.

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In der Maske: Stephanie Kunze bereitet sich und später auch andere für den Auftritt beim Mingeröder Büttenabend vor.

Quelle: Blank

„50 Personen helfen hinter der Bühne, und 50 stehen auf der Bühne“, erläutert MCV-Sitzungspräsident Axel Kaldeich. Seit 1993 führt der Mingeröder nicht nur alljährlich durch den Büttenabend, sondern ist für die gesamte Koordination im Vorfeld zuständig. Proben, Technik, Maske, Gastronomie, Programmablauf und Dekoration, alles soll auf den Punkt stimmen. „Da haben wir schon einige Wochen zu tun“, sagt Kaldeich.
Die Proben starten in der Regel zwei Monate vor den Auftritten, die Bühne wird Anfang Dezember aufgebaut, der Elferrat zwischen den Jahren. Die Dekoration durch ein Team von acht Personen um das aktuelle Prinzenpaar geschieht eine Woche zuvor. Die Generalprobe, an der auch das Duo Rainbow aus Krebeck teilnimmt (die beiden Musiker sind eigentlich nicht mehr aktiv, sorgen aber traditionell beim Mingeröder Büttenabend für die musikalische Begleitung), findet einen Tag vor dem ersten Auftritt statt.

Garden trainieren früh

Die Übungsabende- und -nachmittage der Senior- und Juniorgarde, erklärt Trainerin Stephanie Kunze, stehen bereits kurz nach dem Osterfest auf dem Plan: „Eigentlich machen die Garden nur zwei Monate im Jahr Pause. Ansonsten wird einmal wöchentlich jeweils zwei Stunden trainiert.“ Die 30-Jährige steht in diesem Jahr auch als Büttenrednerin sowie Trommlerin der Brass & Drum Band auf der Bühne und ist zudem für die Maske und Garderobe zuständig. „Es gibt einige, die sind an allen Ecken und Enden beschäftigt, und auf die kann man sich immer verlassen“, zeigt sich Kaldeich begeistert. Allerdings, so räumt er ein, suche der Verein vor allem Nachwuchs bei den Büttenrednern. „Da ist es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, jemanden zu finden.“ Umso mehr freut es Kaldeich daher, dass er mit Patricia und Florian Vollmer in diesem Jahr zwei Gastredner aus Westerode zu bieten hat und mit Manfred „Mambo“ Ballhausen einen „alten Hasen“ reaktivieren konnte.

Der Kartenverkauf, alle Auftritte waren beziehungsweise sind restlos ausverkauft, hätte in diesem Jahr nicht besser laufen können. „Eventuell ergattert man mit Glück an der Abendkasse noch eine Karte, wenn ein anderer seine wegen Krankheit zurückgeben muss“, so Kaldeich.

Von Kristin Kunze

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