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Lieder gegen Gewalt in der Sprache

Internationaler Versöhnungsbund Lieder gegen Gewalt in der Sprache

Mit „Sprachen der Gewaltfreiheit“ haben sich rund 200 Mitglieder des internationalen Versöhnungsbundes am Wochenende in Duderstadt beschäftigt. Einer der Programmpunkte während der Jahrestagung: Eine friedliche Demo.

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Die Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes am Friedensglobus.

Quelle: Richter

Duderstadt. Eigentlich sei die diesjährige Jahrestagung, zu der rund 200 Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes an Christi Himmelfahrt nach Duderstadt gekommen waren, ohne eine politische Kundgebung geplant gewesen, erklärt Beate Körsgen aus Mainz. „Dann aber haben wir am Morgen beschlossen, doch etwas machen zu wollen“, begründet sie die spontane Demonstration, die am Friedensglobus vor dem Stadthaus ihren Ursprung nahm und durch die Innenstadt führte. 

Dort sangen die 29 Tagungsteilnehmer, die sich an der Demo beteiligten, unter anderem Friedenslieder. Auf Transparenten und Flugblättern machten sie auf die Anliegen des Versöhnungsbundes aufmerksam, so Körsgen. So hätten Teilnehmer beispielsweise Schilder mit „Ich bin Pazifistin“ oder „Ich bin für gewaltfreie Kommunikation“ gezeigt.

Internationaler Versöhnungsbund

Der Internationale Versöhnungsbund ist eine 1914 gegründete Friedensorganisation. Im Ursprung christlich, gehören ihr heute Menschen aller Religionen in 40 Ländern an. Die Mitglieder arbeiten für eine Kultur der Gewaltlosigkeit und im Sinne der Menschenrechte.

Unter anderem wenden sie sich in gewaltfreien Aktionen gegen Militarismus, so etwa gegen die Lagerung von Atomsprengköpfen in Büchel. Bereits vor fünf Jahren hatten die Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes ihre Jahrestagung in Duderstadt abgehalten, auch 2016 waren sie wieder im Jugendgästehaus zu Gast. ne

Mit Letzgenanntem sei der Bezug hergestellt worden zum Thema der Tagung, so die Mainzerin: „Sprachen der Gewaltfreiheit“. Die Passanten, die teils überrascht reagiert hätten, seien von den Versöhnungsbund-Mitgliedern über den Hintergrund aufgeklärt worden, berichtet sie.

Bis Sonntag beschäftigten sich die Teilnehmer der Tagung in Workshops und in Arbeitsgemeinschaften mit Gewalt in der Sprache. Außerdem feierten sie ein gemeinsames Fest und einen Gottesdienst am Sonntag. Während der Mitgliederversammlung wählten sie zudem einen neuen Vorstand.

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