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Jacobi weist Kritik an Gieboldehäuser Rathaussanierung zurück

Streit um Klinker Jacobi weist Kritik an Gieboldehäuser Rathaussanierung zurück

Die Kritik von Angelika Rohland (Freie Wähler) an Rathaussanierung und Samtgemeindeumlage weist der CDU-Fraktionsvorsitzende Franz Jacobi zurück. Rohland hatte den Abriss der Klinkerfassade am Gieboldehäuser Rathaus als Verschwendung von Steuergeld kritisiert.

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Franz Jacobi

Quelle: EF

Gieboldehausen. „Weiß Angelika Rohland eigentlich, wovon sie spricht?“, fragt Jacobi und „empfiehlt, die angesprochenen Themen sachlich zu beurteilen, Emotionen und Polemik herauszufiltern“.

 

Von den 387 000 Euro Gesamtkosten für den Rathaus-Umbau würden allein 200 000 Euro für die Dach-Erneuerung aufgewendet, weitere 42 000 Euro für den wiederholt geforderten Umbau des Sitzungszimmers und die räumlich klimatische Unterbringung der oft anfälligen EDV-Technik, sagt Jacobi. Die energetische Sanierung und Dämmung der Fassade schlage mit 145 000 Euro zu Buche, wobei die Mehrkosten für den Abbruch der Klinker bei rund 15 000 Euro liegen würden. Etliche der Maueranker in der Fassade seien durchgerostet gewesen, damit hätten Teile der Klinkerwand keine sicherheitsrelevante Verbindung mehr zum Mauerwerk gehabt. „Irgendwann wären Klinkerflächen herausgefallen“, meint der CDU-Politiker: „Welche Aussage hätte Frau Rohland wohl dann getroffen?“ Nach Berechnungen des für die Sanierung zuständigen Architekturbüros würden sich die Kosten der Dämmung nach rund 25 Jahren amortisieren – auf Grundlage der heutigen Energiepreise.

 

Das von Rohland angeschnittene Thema Niedersachsenhof sei eine spezifische Angelegenheit des Fleckens und könne nicht mit Inhalten der Samtgemeindepolitik vermischt werden, so Jacobi. Über die Samtgemeindeumlage sei ausgiebig diskutiert worden. Die Erhöhung der Umlage treffe nicht nur den Flecken, sondern alle Mitgliedsgemeinden: „Wer steuerstark ist, trägt zur solidarischen Finanzierung eben auch mehr bei als eine einwohner- und steuerschwache Kommune.“ Auch die Samtgemeinde müsse finanziell in die Lage versetzt werden, ihren Aufgaben nachzukommen.

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©Richter