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Jäger schaffen Refugium

Biotopflächen Jäger schaffen Refugium

Zwischen Desingerode und Werxhausen ist gestern ein Bagger angerückt: Im Revier von Michael Nachtwey wird unterhalb des Vorfluters für den Bachlauf Nurdchen ein neuer Teich ausgehoben. 

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Eingriff in die Landschaft zu Gunsten der Natur: Zwischen Werxhausen und Desingerode entsteht ein neuer Teich.

Quelle: Straubel

Das 2500 Quadratmeter große Seichtgewässer mit Flachwasserzonen und Brutinsel ist das jüngste Biotop-Hegeprojekt der Jägerschaft Duderstadt, die allein dort rund 20000 Euro investiert. Mit Schilfgürtel sowie einigen Erlen und Büschen, die noch gepflanzt werden sollen, bietet das Feuchtbiotop im so genannten Kaltental auf 12000 Quadratmetern Lebensraum für Wasservögel und Amphibien. Auch eine Nisthilfe für Störche ist geplant.

Die Jägerschaft Duderstadt, die in diesem Jahr 60-jähriges Bestehen feiert, hat sich bereits seit Jahrzehnten dem Biotopschutz verschrieben. Als anerkannter Naturschutzverband, der vom Kreis Göttingen bezuschusst wird, verfügt die Jägerschaft inzwischen über rund 30 Hektar Biotop-Hegeflächen mit dem Ziel einer möglichst engen Vernetzung. Auch das Rebhuhn-Schutzprojekt der Göttinger Universität wird unterstützt. 

Einige der Flächen haben der Vorstand der Jägerschaft und Harald Höhne vom Forstamt Reinhausen gestern den Mitgliedern des Kreisumweltausschusses vorgestellt, die anschließend im Rosenthaler Hof tagten. Dazu gehört die bereits vor 20 Jahren erworbene Blasiuswiese bei Obernfeld. Auf der als Biotopart Großseggenried eingestuften Nasswiese wachsen mehr als 100 Pflanzenarten. Da die Wiese in Abständen gemäht werden muss, um nicht zu verbuschen, fallen immer wieder Folgekosten an. Das gilt neben Streuobstwiesen auch für die vielen Hegebuschflächen im Altkreis, die die Jäger geschaffen haben. Beispielhaft ging es gestern in die Suhleaue bei Rollshausen, wo im Zuge der Flurbereinigung über Wegesränder hinaus Pflanzflächen erworben wurden.

ku

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