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Jazzige Klänge beim Wellenreiter in Seeburg

Vom Waldrand ans Seeufer Jazzige Klänge beim Wellenreiter in Seeburg

Aus der Ferne ist es bereits deutlich zu erkennen: Das Café-Restaurant Wellenreiter gewährt durch die großen Fensterscheiben des Wintergartens Einblicke und schickt sein warmes Licht über die nächtliche Uferpromenade des Seeburger Sees. Die Bar mit angeschlossener Reithalle ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Waldrand-Orchester macht sich bereit. Auf dem Programm: fast drei Stunden Swing aus den 20er- und 30er-Jahren.

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Volles Haus: Ballroom-Jazz beim Wellenreiter.

Quelle: Richter

Seeburg. Nach mehr als vierzig Jahren Bandgeschichte ist den Jazzern deutlich anzumerken, dass sie ihr Handwerk verstehen. Die zwölf-köpfige Gruppe kann mit vier Saxophonen, zwei Trompeten, einer Posaune, einer Tuba, einem Bass, Piano, Banjo, Schlagzeug und in Personalunion verschiedenen stimmgewaltigen Sängern aufwarten. Viele Musiker, ein großes Repertoire, und ihr charmantes Auftreten sorgen für eine aufregende musikalische Reise durch den Abend.
Dank einiger wohl-platzierten Klassiker, entwickelt ihr Set schnell eine Sogwirkung. Das Publikum lacht, wippt im Takt und singt gelegentlich mit.

„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, „Ich brech´ die Herzen der stolzesten Frau´n“ und „Das Fräulein Gerda“ bekommen durch die Gesangseinlagen der Instrumentalisten obendrein einen Hauch Barbershop- Feeling verpasst. Genau die richtige Stimmung für einen heiteren Freitagabend am Seeburger See.

„Wir sind sehr zufrieden, es ist ja unser erstes Event dieser Art“, sagt Jürgen Werner, Lebensgefährte von Wellenreiter-Inhaberin Marion-Ute Freckmann. Einmal im Monat sei eine Kulturveranstaltung im Wellenreiter geplant. Von Konzerten bis zu Satire-Abenden sei viel möglich.

Das Angebot des erst seit einigen Monaten von Freckmann geführten Café-Restaurants, beinhalte neben der Verköstigung und den kulturellen Darbietungen auch therapeutisches Reiten und ganzheitliche Erholung durch das idyllische Flair rund um die Anlage. „Das Pferd ist halt ein Sympathieträger in der Gesellschaft“, erklärt Werner den Erfolg des Wellenreiters.

Von Kay Weseloh

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