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„Jian & friends“ locken die Nixe aus der Tiefe

Quellen-Konzerte „Jian & friends“ locken die Nixe aus der Tiefe

Stimmungsvoller hätte der Abschluss der diesjährigen Rhumspringer Quellen-Konzerte nicht sein können. Während am vergangenen Sonnabend zu später Stunde glasklares, türkisblaues Wasser aus dem Quelltopf sprudelte und die Sterne über diesem alten Kultplatz funkelten, schuf die für ihre Unplugged-Auftritte bekannte Göttinger Gruppe „Jian & friends“ eine buchstäblich unter die Haut gehende Klangkulisse.

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Lichtspektakel: Farbenprächtige Kulisse für „Jian & Friends“.

Quelle: MW

Musik gab schon bei der Begrüßung der Besucher den Ton an. Der örtliche Fanfarenzug empfing die Musikfreunde mit flotten Rhythmen auf dem Parkplatz vor dem beliebten Ausflugsziel. An der Rhumequelle selbst zogen dann „Jian & friends“ alle Register. Passend zur gelungenen Illumination, die sich mit zunehmender Dunkelheit immer mehr auf dem Quellwasser spiegelte, eröffneten die jungen Musiker aus der Universitätsstadt mit „Light my fire“ von den Doors ihr Programm.

Es folgte eine musikalische Zeitreise durch mehrere Jahrzehnte, die viele Erinnerungen bei den Besuchern wach werden ließ. Max „Jan“ Gebauer, Marian „Ian“ Müller und ihre Freunde präsentierten Songs aus verschiedenen Stilrichtungen wie Pop, Rock, Soul oder Reggae. Abwechslungsreich instrumentalisiert gaben sie vielen bekannten Klassikern von den Beatles bis zu Police eine ganz persönliche Note und schufen so immer wieder eindrucksvolle Hörerlebnisse. Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) dankte zwischendurch allen Sponsoren und erinnerte daran, dass die Veranstaltung gemeinsam von der Gemeinde und „Kultur im Kreis“ auf die Beine gestellt worden war.

Begeistert von dem Konzert waren nicht nur die Zuschauer an der Quelle. Den Musikern gelang es gar, Nixe Rhuma und ihre beiden Elfen aus den Tiefen der Rhumequelle zu locken. Katharina Böning als Nixe ließ es sich nicht nehmen, das Publikum vom Wasser aus zu begrüßen. Gemeinsam mit ihren zauberhaften Elfen Helena Bachmann und Saskia Jacobi zeigte sie sich den Konzertgästen in einem Boot.

Diese glaubten ihren Augen kaum zu trauen, als sich ihnen kurze Zeit später noch ein weiterer außergewöhnlicher Anblick bot: Denn kaum waren die geheimnisvolle Nixe und ihr Anhang verschwunden, zog eine vier Meter lange Fischattrappe – eine illuminierte Forelle als Wappentier der Gemeinde – im Zickzackkurs über den Quellentopf.

Von Axel Artmann

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