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Johanna-Zielke-Stiftung Gieboldehausen feiert zehnjähriges Bestehen

Fest mit christlichen Schwerpunkten Johanna-Zielke-Stiftung Gieboldehausen feiert zehnjähriges Bestehen

Das zehnjährige Bestehen der Johanna-Zielke-Stiftung gab Anlass zu einem Fest rund um die Gustav-Adolf-Kirche. „Natürlich wollen wir die Stiftungsarbeit bekannter machen, aber auch Geld sammeln“, erklärte Dennis Brockmann, der zusammen mit Georg Dettleff, Vorsitzender des Kuratoriums, Pastor Jens-Arne Edelmann und einigen Helfern das Fest organisiert hatte.

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Reger Zulauf beim Stiftungsfest rund um die Kirche.

Quelle: PIN

Gieboldehausen. Die Landeskirche Hannover fördert nämlich mit einer Bonifizierung eingeworbene Mittel. „Für jeweils drei Euro, die wir beispielsweise über unseren Kuchenverkauf einnehmen, gibt die Landeskirche einen Euro dazu“, erklärte Brockmann. Das entspräche einer Zustiftung von 33 Prozent, die für gute Zwecke eingesetzt werden kann.

 
Die Johanna-Zielke-Stiftung fördert ganz im Sinne ihrer Namensgeberin die Kirchenmusik, kirchliche Jugend- und Erwachsenenarbeit und Menschen in Notlagen. Diese Schwerpunkte wurden auch auf dem Fest informativ und unterhaltsam umgesetzt. Neben einem Festgottesdienst und Kirchenführungen ergänzte vor allem ein musikalisches Rahmenprogramm die Feier. Beiträge der Flötengruppe Gieboldehausen und des Percussionworkshops, der nur zwei Stunden im Pfarrhaus geprobt hatte, ernteten Applaus. Einer der Höhepunkte war das Orgelkonzert des erst 17-jährigen Yannick Bode mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Georg Böhm, Gottfried Fischer und Dietrich Buxtehude.

 
Historische Einblicke in den Bibeldruck, Übersetzungen der Heiligen Schrift, beispielsweise ins deutsche, schweizerische oder plattdeutsche, oder in konfessionell bedingte Übersetzungskriterien gab Henning Dettleff. Dazu hatte er zahlreiche, teils äußerst wertvolle Bibelausgaben mitgebracht, von der schwergewichtigen Familienbibel aus dem 18. Jahrhundert bis zur winzigen Taschenbibel oder Comic-Variante der Heiligen Schrift.

 
Für Kinder wurde auf dem Stiftungsfest ebenfalls einiges geboten. Neben Hüpfburg, Geschicklichkeitsparcours oder Schminken für die jüngeren Gäste wurde älteren Jugendlichen eine Chill-Out-Area mit WLAN angeboten, wo sie chatten konnten. „So sind die Jugendlichen eben. Aber mit dieser Möglichkeit kommen sie wenigstens mit zum Fest“, erklärte Brockmann. Die Rechnung schien aufzugehen. Alle Altersgruppen waren vertreten, um mitzufeiern. ny

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